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Lykien

Kolb, Frank

Lykien

Geschichte einer antiken Landschaft
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Frank Kolb legt mit diesem Buch die großartige Geschichte einer bedeutenden antiken Landschaft im Schnittpunkt der Kulturen vor: Lykien im Südwesten der heutigen Türkei. Er beschreibt den Naturraum und die Kulturlandschaft: Bevölkerung und Gesellschaft, Wirtschaft, Siedlungs- und Herrschaftsstruktur, Sprache, Schrift und Kunst, Bräuche und... mehr
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Beschreibung
Frank Kolb legt mit diesem Buch die großartige Geschichte einer bedeutenden antiken Landschaft im Schnittpunkt der Kulturen vor: Lykien im Südwesten der heutigen Türkei. Er beschreibt den Naturraum und die Kulturlandschaft: Bevölkerung und Gesellschaft, Wirtschaft, Siedlungs- und Herrschaftsstruktur, Sprache, Schrift und Kunst, Bräuche und Religion. Auf der Grundlage seiner reichen archäologisch-historischen Forschungsergebnisse und anschaulich illustriert schildert Kolb, wie diese Lebensbereiche unter dem Einfluss der anatolischen, griechischen und vorderorientalischen Kulturen sowie der politisch-militärischen Ereignisse die Landschaft geprägt haben. Wie die Geschichte eines primitiven bronzezeitlichen

Hirten- und Piratenvolkes in eine glanzvolle Hochkultur mündete, die einige der bedeutendsten Monumente der antiken Welt hervorbrachte, bevor sie ab der Mitte des 4. Jh.s mit der Integration in die hellenistische Welt ihren eigenständigen Charakter weitgehend verlor.

2018. 784 S. mit 276 s/w Abb., 24 farb. Abb., 16,5 x 24 cm, geb. mit SU. wbg Zabern, Darmstadt.
  • 1021164
    • Buch
    • Hardcover mit Schutzumschlag
    • 1021164
    • 978-3-8053-5178-2
    • 23.10.2018
    • wbg Philipp von Zabern
    • 784
    • 24 Illustrationen, farbig;276 Illustrationen, schwarz-weiß
    • Deutsch
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    Das Buch führt detailliert in das antike Lykien ein und lässt viele archäologische Funde sprechen. Es enthält 24 Farbabbildungen und 276 schwarz-weiß Abbildungen, die den Fließtext visualisieren. Es ist nicht nur ein Buch über die Historie einer Landschaf

    Frank Kolb legt in diesem mehr als 780 Seiten dicken Buch eine Geschichte einer bedeutenden antiken Landschaft im Schnittpunkt der Kulturen vor: Lykien im Südwesten der heutigen Türkei. Er beschreibt den Naturraum und die Kulturlandschaft: Bevölkerung und Gesellschaft, Wirtschaft, Siedlungs- und Herrschaftsstruktur, Sprache, Schrift und Kunst, Bräuche und Religion. Auf der Grundlage seiner reichen archäologisch-historischen Forschungsergebnisse und anschaulich illustriert schildert Kolb, wie diese Lebensbereiche unter dem Einfluss der anatolischen, griechischen und vorderorientalischen Kulturen sowie der politisch-militärischen Ereignisse die Landschaft geprägt haben.
    Kolb schildert die wechselvolle Geschichte der Landschaft, die viele neue Herrscher kommen und gehen sah. Um 540 v. Chr. wurde Lykien von persischen Truppen eingenommen. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde das Land von einer Reihe kleinerer Fürsten beherrscht, die wohl untereinander in scharfer Konkurrenz standen. Um 360 v. Chr. wurde Lykien wurde Mausolos II., dem persischen Satrapen von Karien, unterstellt. Dann wurde es Teil des Weltreiches Alexanders: 334 eroberte er das Gebiet, die reichen Städte und Seehäfen leisteten ihm keinen Widerstand. Telmessos, Xanthos und Patara wurden ihm unterstellt, ein lykischer Bund mit 23 Städten reorganisierte Verfassung und Versammlung. Im Zeitalter des Hellenismus setzten sich griechische Sprache und Kultur endgültig in der Region durch. Lykien blieb Zankapfel der Nachfolgereiche: 309 fiel Lykien an die Ptolemäer, 197 an die Seleukiden. Durch das Auftauchen der Römer als Regionalmacht wurde das Gebiet für unabhängig; es organisierte sich als Lykischer Bund. 43 n. Chr. wurde es unter Kaiser Claudius als Provinz in das römische Reich integriert, seit Vespasian bildete Lykien gemeinsam mit seiner Nachbarregion für gut 200 Jahre die Provinz Lycia et Pamphylia. Die lykische Sprache starb im 3. Jahrhundert v. Chr. aus; andere kulturelle Eigenheiten der Lykier hielten sich bis in die Spätantike. Ab der Mitte des 4. Jahrhunderts verlor sie mit der Integration in die hellenistische Welt ihren eigenständigen Charakter weitgehend.
    Es geben heute noch viele archäologische und historische Stätten und Denkmäler zu entdecken. Der ausgeprägte Hang der Lykier zur Anlage repräsentativer Grabstätten ist an vielen Orten zu sehen. Zu den auffälligsten Grabtypen zählen Felsgräber, deren Fassaden eine indigene Holzarchitektur in Stein umsetzen, Pfeilergräber wie das sogenannte Harpyienmonument von Xanthos und steinerne Sarkophage mit dem landschaftstypischen spitzbogigen Deckeln.

    Das Buch führt detailliert in das antike Lykien ein und lässt viele archäologische Funde sprechen. Es enthält 24 Farbabbildungen und 276 schwarz-weiß Abbildungen, die den Fließtext visualisieren. Es ist nicht nur ein Buch über die Historie einer Landschaft, sondern kann auch für eine Kulturreise in die Gegend benutzt werden.

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