Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Der Zerfall der Demokratie
Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. (1)

Mounk, Yascha

Der Zerfall der Demokratie

Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht
22,99 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

Die Demokratie steckt weltweit in einer tiefen Krise. Die Zahl der Protest-Wähler steigt, Populisten erstarken, traditionelle Parteien-Systeme kollabieren. Der renommierte Politologe Yascha Mounk untersucht diesen alarmierenden Zustand, der zwei Muster erkennen lässt: Entweder werden wie in den USA, Ungarn, Polen und der Türkei Demagogen ins Amt... mehr
Group 53
Beschreibung
Die Demokratie steckt weltweit in einer tiefen Krise. Die Zahl der Protest-Wähler steigt, Populisten erstarken, traditionelle Parteien-Systeme kollabieren. Der renommierte Politologe Yascha Mounk untersucht diesen alarmierenden Zustand, der zwei Muster erkennen lässt: Entweder werden wie in den USA, Ungarn, Polen und der Türkei Demagogen ins Amt gewählt, die die Rechte von Minderheiten mit Füßen treten, oder eine Regierung verschanzt sich, freiheitliche Rechte garantierend, hinter technokratischen Entscheidungen - und verliert wie in Deutschland, Großbritannien und Frankreich zunehmend an Volksnähe.

Klar und deutlich erklärt Mounk die komplexen Gründe und Mechanismen, die den Populismus befeuern und die Demokratie zu Fall bringen können. Er benennt Maßnahmen, um bedrohte soziale und politische Werte für die Zukunft zu retten. Dazu gehört, eine breite Koalition gegen Populisten aufzubauen, die Unabhängigkeit der Justiz und Presse zu verteidigen, die Teilhabe der Bevölkerung an politischen Prozessen zu stärken, die soziale Ungleichheit zu bekämpfen - und vor allem die persönliche Komfortzone zu verlassen, um sich im Sinne der Demokratie politisch zu engagieren.

Eine brillante und aufrüttelnde Analyse unserer politisch aufgeheizten Gegenwart.

2018. 352 S. mit 19 s/w-Fotos, 22,0 x 14,7 cm, geb. mit SU. Droemer Knaur, München.
  • 1022589
    • Buch
    • Hardcover mit Schutzumschlag
    • 1022589
    • 25.02.2019
    • 19 Fotos, schwarz-weiß
    Weitere Informationen
    new
    Weitere Informationen
    • Open-Access-Dokument
    • Zusätzliche Inhalte
    • Präsentationen
    • Buchflyer
    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    „Mit bestechender Klarsicht legt dieses Buch dar, wie der populistische Nationalismus zunimmt und unsere Demokratie herausfordert. Wenn Sie Yascha Mounk noch nicht kennen, so sollten Sie sich seinen Namen für die Zukunft merken.“ Francis Fukuyama, Autor des Bestsellers „Das Ende der Geschichte“ „Das Erstarken des autoritären Populismus zeigt,...
    comment (2)
    Pressestimmen
    „Mit bestechender Klarsicht legt dieses Buch dar, wie der populistische Nationalismus zunimmt und unsere Demokratie herausfordert. Wenn Sie Yascha Mounk noch nicht kennen, so sollten Sie sich seinen Namen für die Zukunft merken.“

    Francis Fukuyama, Autor des Bestsellers „Das Ende der Geschichte“

    „Das Erstarken des autoritären Populismus zeigt, dass wir nicht länger davon ausgehen können, dass die liberale Demokratie das politische Modell der Zukunft ist. Diesen Standpunkt vertritt Yascha Mounk in seiner ernüchternden wie scharfsinnigen Analyse unserer politischen Gegenwart. Sein brillantes Buch leistet einen unschätzbaren Beitrag zur Debatte, woran die Demokratie krankt und was wir dagegen tun können.“

    Michael Sandel, Autor des Bestsellers „Was man für Geld nicht kaufen kann“

    „Zu den vielen Analysen, die dem immer bedrohlicher werdenden Siegeszug der Populisten gewidmet sind, steuert Yascha Mounk eine sehr kluge Einsicht bei: Der heutige nationalistische Populismus ist deshalb so gefährlich, weil er Demokratie und Rechtsstaat gegeneinander ausspielt. Am Ende verlieren beide. Zuerst wird die Demokratie illiberal und zur Tyrannei einer aufgepeitschten Mehrheit, um früher oder später in ein autoritäres Regime umzukippen, dem sich auch der behauptete Volkswillen beugen muss. Aber Mounks Buch mündet weder in Fatalismus noch in trotzigem Optimismus, sondern in konstruktiven Vorschlägen, die jeder Diskussion und jedes Engagements wert sind.“

    Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung

    favourite Bewertungen
    Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
    favourite
    Bewertungen
    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. 02.12.2021

    Wie dargelegt, ist das System des liberal-demokratischen Staates durch die Globalisierung längst untergraben. Die Bezeichnung loser Nationalstaaten, die ohne Skrupel von undemokratischen Verhältnissen anderer Staaten profitieren und wirtschaftlich exist

    1. Einleitung
    Unter der Annahme von existierenden liberalen Demokratien diskutiert Yascha Mounk deren Zerfall, mögliche Zusammenhänge mit einer Zunahme des Populismus sowie Lösungsansätze zur Behebung der Dekonsolidierung der Demokratien. Mounk zeigt einerseits die positiven Aspekte der Massenmedien auf, anderseits sieht er in der Verbreitung von Fake news durch Populisten eine Gefahr für die Demokratie. In diesem Essay soll der Gedanke relativiert werden, dass die Demokratie vor allem durch eine Veränderung der Medienlandschaft und die massenhafte Verbreitung von Fake News gefährdet ist. Es stellen sich dabei drei Fragen: Inwiefern bestehen überhaupt noch Demokratien? Was bewirken die Medien somit in Bezug auf die Meinungsbildung, wenn die Populisten gar nichts haben, was sie angreifen können? Und bewirken die sozialen Medien nicht auch eine Demokratisierung? Zuerst wird zusammenfassend ein Überblick über das Buch gegeben. Danach ist das Konzept des liberal demokratischen Nationalstaates kritisch zu beleuchten. Abschliessend soll der Vorschlag Mounks, dass die Medien und die Populisten die primäre Schuld tragen an unseren dekonsolidierten Demokratien kritisch diskutiert werden.
    2. Zusammenfassung
    In seinem Buch „Der Zerfall der Demokratie – Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht“ (2018) diagnostiziert Yascha Mounk (Politikwissenschaftler, Harvard University) einen Zerfall der westlichen Demokratien und diskutiert mögliche Ursachen dieses von ihm als bedrohlich und alarmierend charakterisierten Prozesses. Dabei skizziert er zunächst die historische Implementierung der Demokratie, die anfänglich nicht aus dem Gedanken der Volksherrschaft entstanden sei, sondern vielmehr aus gegenüber dem Volk in Bedrängnis geratenen Monarchien. Sodann beschreibt Mounk eine Reihe von Entwicklungen, die zu der attestierten Erosion demokratischer Strukturen beitragen. Er zeigt hier u. a. ein (Spannungs-)Verhältnis zwischen Demokratie und Liberalismus auf: Als unreine Formen von liberalen Demokratien treten heute illiberale Demokratien oder ein undemokratischer Liberalismus in Erscheinung. Illiberal und trotzdem demokratisch sind dabei Staaten, in denen der sogenannte Populismus an politischer und medialer Präsenz gewinnt. Populisten versuchen liberale Institutionen wie z. B. die freie Presse zu unterminieren, wenn dies zur Machterhaltung erforderlich ist.
    3
    Undemokratisch werden Staatssysteme heute deshalb, weil unabhängigen und nicht vom Volk gewählten Verwaltungsorganen zunehmend grosse Befugnisse eingeräumt werden. Zentralbanken können weitgehend unabhängig die Inflation und Arbeitslosenrate regulieren und auch die wirtschaftliche Globalisierung trägt mit weitreichenden internationalen Handelsabkommen zu einem Rückgang staatlicher Regulierungsmöglichkeiten und damit zum Verlust demokratischer Strukturen bei. Hinzu kommt, laut Mounk, dass auch PolitikerInnen sich zunehmend vom Volkswillen distanzieren. Politische Entscheidungen seien zunehmend von Lobbyisten und wirtschaftlichen Interessen geleitet, wodurch die Verbindung zum Volk verloren gehe.
    In dem Kapitel „Entkonsolidierung der Demokratie“ zeigt Mounk auf, wie das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik drastisch schwindet und auch das Interesse an der Demokratie schwächer wird. Dabei thematisiert er die unterschiedliche Einstellung der jüngeren und älteren Generationen und schreibt, dass die Demokratie vor allem von jüngeren Menschen immer weniger Zuspruch erfahre. Mounk kommt zu dem Ergebnis, dass der Grossteil der Menschen weltweit die Demokratie nicht unterstützen und sogar mehrheitlich ablehnen, besonders junge Personen. Zwar ist die Zahl der Befürworter von strengen Militärregimen kleiner als die eines nicht per se antidemokratischen Alleinherrschers, steigt aber rasant an und dies erneut besonders unter jungen Menschen. Die Frage nach der Bedrohlichkeit dieser Entwicklungen diskutiert Mounk am Beispiel Polens: Polens Bevölkerung war bereits vor der Entkonsolidierung sehr offen für autoritäre politische Alternativen. Für die USA, die eine vergleichbare Offenheit zeigen, hält Mounk einen ähnlichen Verlauf für möglich.
    Im zweiten Teil des Buches untersucht Mounk die am Ende des ersten Teils gewagte Hypothese zur Prognose der demokratischen Entwicklung. Er blickt dabei in die Vergangenheit und betrachtet die stabile Zeit der liberalen Demokratie. Als stabilisierende Faktoren stellt er verschiedene Aspekte vor: Kontrollierte Massenmedien, die stetige Zunahme des Lebensstandards aufgrund eines stabilen Wirtschaftswachstums und eine grössere ethnische und kulturelle Homogenität.
    Sowohl beim Faktor Wirtschaft als auch beim Thema Migration spielen psychologische Faktoren wie die Ängste der Bevölkerung eine grössere Rolle als der tatsächliche Zustand der Gesellschaft. Die zunehmende Multikulturalisierung trage
    4

    dazu bei, dass bei der Bevölkerung die Angst entstehe, dass einheimische Kulturen bedroht sind und verdrängt werden. Diese Minderheitsangst führe dazu, dass Populisten gewählt würden, da diese damit werben, für eine angemessene Regulation der Migration zu sorgen.
    Im dritten Teil des Buches stellt Mounk Lösungsvorschläge zur Rettung der liberalen Demokratie vor. Mounk plädiert dabei für einen inklusiven demokratischen Patriotismus, welcher weniger auf der ethnischen Herkunft als vielmehr auf kulturellen Gemeinsamkeiten aufbaut, dazu zählt er etwa „Denker“, „Fussballer“, „Künstler“ oder „Macher“.(MOUNK YASCHA, „Der Zerfall der Demokratie“, Droemer Taschenbuch 2019, S. 236)
    Schliesslich wird Mounk konkreter und fordert eine sichere Grenzüberwachung und eine Einwanderungspolitik, in der qualifizierte Arbeitskräfte erwünscht sind und straffällige MigrantInnen streng verfolgt werden. Zudem will Mounk die Wirtschaft sanieren. Es gehe der Bevölkerung nicht um bessere Löhne, sondern um eine sichere Zukunft. Eine Veränderung der Steuergesetzgebung sei eine wesentliche Voraussetzung für den Aufbau eines gerechten Steuersystems und die finanzielle Absicherung des Sozialstaates. Die Möglichkeit der Besteuerung im Ausland lasse Wohlhabenden zu grosse Möglichkeiten, ihre Vermögen unkontrolliert zu verwalten. Die Besteuerung solle daher im Herkunftsland erfolgen. Zur Regulierung des Wohnungs- und Immobilienmarktes fordert Mounk schnellere Genehmigungsverfahren, damit mehr gebaut werden kann und durch mehr Wohnraum die Preise sinken.
    Aufgrund der eingangs beschriebenen Desorientiertheit bezüglich demokratischer Vorstellungen und Werte plädiert Mounk abschliessend dafür, bereits in der Schule das Thema Demokratie intensiver zu diskutieren und so die Wiederentdeckung der liberalen Demokratie zu ermöglichen.
    3. Definitiver Abschied vom liberal-demokratischen Nationalstaat
    Wenn etwas zerfallen soll, muss das Zerfallende bestehen. Mounk impliziert also mit seiner These, dass westliche Demokratien noch existieren. Fraglich ist an dieser Stelle, ob dem uneingeschränkt zugestimmt werden kann, oder ob seine Diskussion nicht vielmehr ein nostalgisches Gedankenexperiment ist. Um diese
    5

    Frage zu beantworten, soll bei der Diskussion um die Konstitution des Volkes angesetzt werden.
    Wer ist das Volk in einer Demokratie? Diese Frage ist eine der schwierigsten philosophischen Paradoxien in der Demokratiediskussion, es sei denn man ist ein Populist oder ein einfacher Demokrat. Gemäss Jan-Werner Müller bedienen sich Demokraten dem gängigen Auswahlkriterium der Landesgrenzen und Zugehörigkeit durch einen Pass zur Bestimmung des Volkes.(MÜLLER JAN-WERNER, Was ist Populismus, 5. Auflage 2017, S. 132) Die Populisten hingegen behaupten, sie und nur sie seien das Volk. Wer hat nun Recht? Wer bestimmt wer das Volk ist? Wenn jemand bestimmt, dass diejenigen Leute zum Volk gehören, die einen spezifischen Landespass besitzen, dann ist diese Bestimmung nicht demokratisch entschieden worden, sondern durch historisch gewachsene Grenzen, die Aufenthaltsdauer und die Tradition, die Staatsangehörigkeit einer Person auf dieser Grundlage zu entscheiden. Müllers Antwort auf diese „Gretchenfrage“ zielt darauf ab, dass Demokratien schon immer auf historischen Zufällen mit entsprechenden Ungerechtigkeiten entstanden sind und dass sich Demokratie auch als ein Verfahren versteht, in dem laufend neue Kriterien für Zugehörigkeit ausgehandelt werden können, um Ungerechtigkeiten auszuräumen. Diese Überlegung Müller‘s fordert eine aktuelle Analyse zur heutigen Situation.
    Ohne sich die Frage nach der Inklusion des Volkes zu stellen, diskutiert Mounk über Demokratie. Es ist somit davon auszugehen, dass er die Demokratiezugehörigkeit wie oben beschrieben i.S. eines Demokraten versteht. Er operiert nämlich mit Staaten wie den USA, Deutschland usw. und setzt lediglich eine Mindestanforderung von institutionellen Mechanismen, die den Willen des Volkes wirksam umsetzen können, diskutiert jedoch die Zugehörigkeit des Volkes nicht.
    Wie Mounk richtig analysiert, werden durch die wachsende Globalisierung und die Internationalisierung der Wirtschaft die Mitsprachemöglichkeiten des Volkes beschnitten.(MOUNK, a.a.O. S. 99f) Er sagt, dass die „Kette der Verantwortungsübertragung“ (MOUNK, a.a.O. S. 125) zu lang sei, als dass ein normaler Bürger in einem Staat auf internationale Verträge Einfluss nehmen kann und wenn, dann nur äusserst begrenzt. Um das demokratische Element wiederzuerlangen, zieht Mounk ein im Moment nicht umsetzbares echtes Weltparlament in Betracht, welches jedoch noch ausser Sichtweite ist und ebenfalls
    6

    als sehr abstrakt erscheinen würde für die meisten Bürger.(Vgl. MOUNK, a.a.O. S. 125)
    Was Mounk aber ausblendet, ist eine weitere grosse Auswirkung der Globalisierung auf das Demokratieverständnis. In der Antike zählten die Frauen und Sklaven nicht als mitspracheberechtigte Bürger. In der Apartheit waren die Rechte der schwarzen Bevölkerung stark beschnitten. Bis vor kurzer Zeit konnten Frauen in vielen Staaten nicht stimmen und wählen und fraglich ist zudem, wieso unter 18 jährige von Wahlen ausgeschlossen sind. Ein weiteres grosses Thema der Zugehörigkeit sind die Ausländer. Warum sollen die z. T. schon lange in einem Staat lebenden Ausländer nicht zum mitspracheberechtigten Volk gehören.? A propos Ausländer stehen wir heute vor einer noch nie in diesem Ausmass dagewesenen Problematik. Aufgrund der stark fortgeschrittenen Globalisierung wird die Arbeitsteilung zunehmend international und interkontinental. Mittlerweile kann ohne Zweifel gesagt werden, dass jeder Staat existentiell auf Export und Import angewiesen ist. An dieser Stelle stellt sich die Frage, wie ein Volk unter diesen Bedingungen nur noch innerhalb eines territorialen Staates definiert werden kann? Gilt die internationale Verknüpfung nicht bereits als Zusammenleben aller Menschen? Und gelten dann nicht alle Menschen auf diesem Planeten als Volk, wenn ein derart enges Zusammenleben festgestellt werden kann? Warum sollte z. B. das Arbeitsgesetz in der Schweiz nur für die Schweizer Bevölkerung gelten, obwohl wir z. B. grösstenteils Kleider aus anderen Ländern importieren? Ist es nicht ein undemokratischer Akt, wenn etwa Datteln aus einer absoluten Monarchie wie Saudi Arabien in die Schweiz importiert werden und die Erntearbeiter dort nicht dem Schweizer Arbeitsgesetz unterstellt sind? Wieso sollen die Arbeiter oder zumindest die politischen Vertreter der Arbeiter in Saudi Arabien nicht mitreden dürfen, unter welchen Umständen sie für die Schweizer Abnehmer und Konsumenten arbeiten wollen? Ist es nicht undemokratisch, wenn stattdessen ein Monarch dies bestimmt? Oder anders gefragt, wieso sollte ein sogenannter demokratischer Staat von undemokratischen Arbeitsbedingungen in einem anderen Land profitieren können und sich dennoch Demokratie nennen? So können die Demokratie und deren Grundprinzipien zu leicht umgangen werden. Eine Diskussion um die Volksinklusion i.S.v. Müllers aufgezeigter Prozesshaftigkeit der Zugehörigkeit, die angepasst werden kann und aus dargestellter Sicht auch einer Anpassung bedarf, scheint dringend erforderlich.
    7

    Richtigerweise stellt Mounk fest, dass nur in einem System, in dem das Volk das Sagen hat, sichergestellt werden kann, dass die Reichen und Mächtigen die Rechte der Schwachen nicht mit Füssen treten. Und nur in einem System, in dem die Rechte unbeliebter Minderheiten geschützt werden und die Presse ungehindert Kritik an der Regierung üben darf, kann sichergestellt werden, dass das Volk die Regierung auch wirklich aus dem Amt entheben kann.(MOUNK, a.a.O. S. 23) Es nützt aber nichts, eine traditionelle liberale Demokratie in einem bestehenden Territorium wieder herstellen zu wollen, wie Mounk es anstrebt. Es ist offensichtlich, aber nicht wirklich benannt (zumindest nicht in diesem Buch), dass sich die Armut global verteilt. In Indien arbeiten Menschen zu einem Hungerlohn unter äusserst gesundheitsschädlichen Verhältnissen in Lederproduktionsfirmen für den beinah hundertprozentigen Export. In Afrika werden Menschen zur Rohstoffgewinnung ausgebeutet und in Tschechien verkaufen Mütter ihre hilflosen minderjährigen Kinder für Sexdienstleistungen an Deutsche und Österreichische Kunden, um damit jeden Tag die nötigsten Lebensmittel zum Überleben kaufen zu können. Was nützen da stabilere „demokratische“ Verhältnisse in Österreich oder in Deutschland? Wenn das wirtschaftlich schwächere Volk global nichts zu sagen hat bzw. durch die politischen Verhältnisse im eigenen Land nicht geschützt wird, werden seine Rechte auch von den vordergründig stabilen westlichen Demokratien nicht geachtet, etwa im Rahmen grosser wirtschaftlicher Produktionskooperationen. Somit ist ein globales gleiches demokratisches Mitspracherecht unumgänglich, wenn der liberal-demokratische Gedanke effektiv umgesetzt werden soll. Ansonsten ist eine allfällige liberal- demokratische Existenz eines Staates eine reine und somit trügerische Scheindemokratie. In diesem Zusammenhang kann erwähnt werden, dass das Merkmal des wirtschaftlichen Aufschwunges, welches gemäss Mounk zur Konsolidierung von Demokratien führte, (MOUNK, a.a.O. S. 168) möglicherweise nur aufgrund von globaler Ausbeutung auf Kosten von Armen und Unterdrückten möglich war.
    Verständlicherweise erwähnt Mounk Philosophen, die sich nur noch auf internationale Verträge konzentrieren wollen und das Konzept des Nationalstaates abschaffen wollen.(MOUNK, a.a.O. S. 37) Er plädiert jedoch für die Wiederbelebung der liberal-demokratischen Nationalstaaten. Bis zu einem bestimmten Grad ist beiden Standpunkten zuzustimmen: Einerseits sollen die internationalen Verträge dahingehend ausgehandelt werden, dass global die Schere der Reichen und Armen
    8

    nicht so weit auseinandergeht. In diesem Sinne ist z. B. die angedachte und soeben von den G7 Staaten in Aussicht gestellte Steuerreform zu verstehen, die eine erhöhte Unternehmensmindeststeuer an den Produktionsstätten vorsieht. Anderseits sollen die noch bestehenden Kompetenzen eines Nationalstaates sinnvoll genutzt werden. Hierzu bringt Mounk beispielsweise den sinnvollen Lösungsansatz für die Besteuerung von Privatpersonen, die in ihrem Heimatland unabhängig vom Lebensmittelpunkt besteuert werden sollen, wie es die USA erfolgreich unternimmt. Um dies durchsetzen zu können wäre jedoch ebenfalls eine internationale Regelung sinnvoll. Nicht erstrebenswert ist jedoch, ein Nationalstaatssystem wiederherstellen zu wollen mit dem Ziel und unter der Annahme, dass das an sich erstrebenswerte Ideal der liberalen Demokratie dann wieder existieren würde. Denn wie am Anfang dieses Kapitels hergeleitet, werden in der globalisierten Welt keine partiell territorialen liberalen Demokratien mehr möglich sein. Es ist sogar sehr gefährlich, wenn das Ideal eines liberal-demokratischen Nationalstaates missbraucht wird für eine Scheindemokratie, welche von undemokratischen Verhältnissen anderer Staaten legitim profitiert. Es soll somit beim Namen genannt werden, dass das Konzept des liberal-demokratischen Nationalstaates nicht mehr existieren wird, sondern lediglich lose Nationalstaaten. Das System des liberal-demokratischen Territorialstaates ist längst untergraben und die Landesgrenzen mehrheitlich nur noch konserviert.
    4. Kritik der Kritik an den sozialen Medien
    Man sagt, dass eine Demokratie eine offene, lebendige und wahrheitssuchende Öffentlichkeit braucht, damit Meinungen frei gebildet werden können. Wenn nun Google etwa Suchergebnisse mittels komplexer Algorithmen selektiert, folglich auch Nachrichten individuell anpasst und somit manipuliert oder wenn Lügen über soziale Medien sich rasant verbreiten lassen, kann kein sinnvoller demokratischer Meinungsbildungsprozess auf der Grundlage objektiver Informationen mehr stattfinden. So lautet zumindest die gängige Kritik an den Massenmedien.
    Wenn nun, wie im vorherigen Kapitel hergeleitet, die traditionelle liberale Demokratie nicht mehr besteht, stellt sich die Frage, inwiefern die Wandlung der Medienlandschaft die Demokratie überhaupt bedrohen kann und ob die medial sehr
    9

    präsente Medienkritik nicht viel zu kurz greift und sogar den Effekt hat, von anderen globalen Phänomenen der Ausbeutung und Ungerechtigkeit abzulenken. Wenn Trump twittert, dass Hillary Clinton der Teufel schlechthin sei und wenn ein grosser Teil der Trumpanhänger dies so glaubt, kann nach dem Schuldigen gesucht werden. Es kann nun argumentiert werden, wie Mounk es tut, dass Trump die liberal- demokratischen Werte ignoriert. Es kann auch gesagt werden, dass Twitter verantwortlich ist für die Lügenverbreitung. Es gibt aber noch eine dritte Lösung: Man kann auch sagen, dass in der Bevölkerung viele Leute abergläubisch sind. Für diesen dritten Weg gibt es nämlich keinen Schuldigen, es beschreibt eine Realität.
    Wenn besagte Aussagen aber zugleich medial als „Lügen“ diskutiert werden, führt dies dazu, dass sich die Menschen der Problematik der „Lügenkultur“ bewusst werden und sich somit fragen müssen, was wirklich wahr und unwahr ist. Wenn Trump Hillary Clinton mit dem Teufel verbindet (MOUNK, a.a.O. S. 180), birgt diese Aussage offensichtlich grosses Hinterfragungspotential und wirkt im Hinblick auf den Verfasser eher lächerlich als vertrauenserweckend. Es soll somit die Komplexität der Lüge massgebend sein, um deren Gefahr zu ermitteln. Je intelligenter eine Lüge konstruiert ist, desto intelligenter müssen Menschen sein, sie zu entschlüsseln. Wie es der Magnetismus uns lehrt, gibt es für jeden Pol einen Gegenpol und somit für jede noch so intelligente Lüge eine intelligente Entschlüsselung und Wahrheitsaufdeckung. Ob man dieses Lügenspiel nun gut findet oder nicht, ist sekundär, Tatsache ist, dass es existiert und man folglich damit umgehen muss. Es führt auf jeden Fall dazu, dass sich die Menschen fragen, was wahr ist und was nicht. Weiter führt es einerseits zu einem Misstrauen gegenüber denjenigen, die gelogen haben. Anderseits werden die Leute gezwungen, neue Vertrauenspersonen zu finden, deren Aussagen mit der Zeit auch Wirklichkeit geworden sind. Wie der Bundesrat Alain Berset in der Schweiz immer wieder betont, werde er nach der Coronakrise eine Bilanz ziehen, ob seine Entscheidungen und die zugezogenen Entscheidungsgrundlagen richtig waren. Die Zukunft bzw. die Vergangenheit werden zum Richter der Wahrheit. Somit stellt sich die Frage, welche Wahrheit am Ende wahrer ist. Eine, die von jedem selber überprüft oder blind geglaubt wurde oder eine, die von einer Allgemeinheit als objektiv qualifiziert wird? Gibt es überhaupt eine entsprechende Allgemeinheit? Wer hat überhaupt das Recht zu sagen, dass Hillary Clinton nicht teuflisch ist? Ist die Aussage, dass sie nicht teuflisch ist nicht auch eine
    10

    reine Behauptung? Ist „teuflisch“ nicht auch ein Begriff, der zuerst im Einzelfall definiert werden muss? Wie dargelegt existieren sehr viele offenen Fragen.
    5. Vom Territorialstaat zum modernen "Personeneverbandsstaat“
    Wie soeben dargelegt, können in den Medien verbreitete und diskutierte Lügen auch die individuelle Suche nach Wahrheit begünstigen. Alternative Formen der Wahrheitssuche besitzen das Potential zur Findung neuer Vertrauenspersonen. Social Media ist dabei nicht nur als Organ zur Verbreitung von Lügen zu sehen, es begünstigt zugleich auch den Zusammenschluss und den Austausch kritisch orientierter Menschen und die Bildung von Communities. Interessanterweise werden aus social communities auch wieder offline communities. Dies geschieht in politischen, kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Kreisen, aber auch in extremistischen. Die Communitybildung passiert dabei international. So kann ein Tourist in einem Nationalstaat auf Facebook z. B. nach Umweltdemonstrationen suchen und sich mit Gleichgesinnten treffen und sich politisch engagieren. Fussballspiele sind ebenfalls schöne Beispiele für eine Kultur, die territorial unabhängig sein kann. Ein Schalke-Fan in der Schweiz versteht sich auf Anhieb mit einem Schalke-Fan aus Belgien an einem Schalkefussballspiel in England. Natürlich hat alles seine Schattenseiten und destruktive Vereinigungen können sich vernetzen. Da müssen Lösungen gefunden werden, um solche Bedrohungen zu bewältigen. Aber hier sei auch Vorsicht geboten bei der Bezeichnung von destruktiven Extremisten, die nicht immer leicht von einer sich bildenden Opposition zu unterscheiden sind.
    So kann eine Verschiebung der kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und religiösen Zugehörigkeit weg von Nationalstaaten hin zu einer Art „Personenverbandsstaaten“ in einem erweiterten modernen und globalen Sinne stattfinden. Die Frage nach dem inklusiven Patriotismus Mounks (vgl. MOUNK, a.a.O. S. 250 ff) muss somit kritisch reflektiert werden. Macht es Sinn, das Konzept des territorial definierten Nationalstaats aktiv aufrechterhalten zu wollen? Geht dies überhaupt noch? Wenn sich eine an einen Territorialstaat gebundene Demokratie über „Denker“ oder „Macher“ (wie Mounk es fordert) definiert, bleibt immer eine grosse Zahl von Personen ausgeschlossen. So ist der inklusive Patriotismus zwar aus einem positiven Gedanken heraus entstanden, der jedoch nur scheinbar wirkt.
    11

    Wieso kann die Zugehörigkeitsfindung nicht nach anderen Mustern erfolgen? Die Voraussetzungen dazu sind mit den technischen Möglichkeiten und besonders mit der Weiterentwicklung der sozialen Medien gegeben. Auch hat sich die Mobilität rasant flexibilisiert. Diese Tendenz scheint auch erst am Anfang zu stehen, wenn man die Visionen Elon Musks betrachtet, der den Personentransport gerade revolutioniert und die Geschwindigkeitsverhältnisse sowohl lokal als auch global um ein Vielfaches beschleunigt.
    Da die Globalisierung dermassen fortgeschritten ist, scheint ein Festhalten am Konzept des Territorialstaates konservativ und unserer veränderten globalen Gesellschaft nicht mehr angemessen. Nationalstaaten könnten noch organisatorisch ihre Funktion beibehalten unter Ausarbeitung neuer globaler Verwaltungskonzepte, welche sich stetig weiterentwickeln und anpassen müssen.
    6. Schlussfolgerungen
    Wie dargelegt, ist das System des liberal-demokratischen Staates durch die Globalisierung längst untergraben. Die Bezeichnung loser Nationalstaaten, die ohne Skrupel von undemokratischen Verhältnissen anderer Staaten profitieren und wirtschaftlich existentiell auf diese angewiesen sind, als liberale Demokratien verschleiert undemokratische Ausbeutungsverhältnisse und verleiht diesen Strukturen zugleich Legitimität. Die medial kritisch diskutierte Verbreitung von Fake News durch Massenmedien fordert jeden und jede auf, sich selber Gedanken zu machen, was wahr ist und was falsch. Eine einfache Kausalität zwischen populistischen Lügen und einer gläubigen Anhängerschaft erscheint daher zu kurz gedacht und somit fragwürdig.
    Schliesslich gilt es auch zu bedenken, dass das zur Diskussion stehende Buch von Mounk selbst ein einflussreicher Faktor der Meinungsbildung ist. Es ist von einem Professor der Harvard University geschrieben, suggeriert folglich den Anspruch der Wissenschaftlichkeit und wird als glaubwürdig empfunden. Dies ist nicht unproblematisch, denn genau betrachtet erfasst das Buch wichtige Aspekte im Hinblick auf den Zustand der westlichen Demokratien nicht. Die Argumentation bleibt somit unterkomplex und entwirft eher ein Zerrbild von der Verfasstheit der westlichen liberalen Demokratien. Aufgrund der grossen Glaubwürdigkeit des Autors erhält die von ihm skizzierte Problematik ein besonderes Gewicht und tiefgreifende andere
    12

    Probleme der westlichen Demokratien werden aus dem Blick der öffentlichen Diskussion verdrängt. Auch wenn also die Ursache für die Erosion der Demokratien nicht hauptsächlich auf die Medien und den Populismus reduziert werden kann, bietet das Buch viele hilfreiche Studien und Analysen und bildet demnach eine gute Forschungsgrundlage für die Diskussion eines komplexen Themas.

    Bewertung schreiben

    Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
    Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

    Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

    Kunden kauften auch

    Demokratie Richter, Hedwig  Demokratie
    ab 26,95 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    66 x Beethoven Klemm, Hans-Georg / Zoll, Yvonne   66 x Beethoven
    ab 16,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Lieferbar innerhalb von 2 Wochen

    Energien der Zukunft Dannenberg, Marius / Duracak,...  Energien der Zukunft
    ab 31,92 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Zur Zeit vergriffen, Neuauflage unbestimmt. Bestellungen werden registriert.

    Warum es normal ist, dass die Welt untergeht Kelly, Robert L.   Warum es normal ist, dass die Welt untergeht
    ab 17,60 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch.
    Das Volk regiert sich selbst Bringmann, Klaus  Das Volk regiert sich selbst
    ab 7,96 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Vulkanwinter 1816 Wood, Gillen D'Arcy  Vulkanwinter 1816
    ab 23,96 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star half Created with Sketch.

    Kunden haben sich ebenfalls angesehen

    Vor dem großen Krieg Asch, Ronald G.  Vor dem großen Krieg
    ab 48,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Lieferbar innerhalb von 2 Wochen

    Der Architekt des Islamismus Krämer, Gudrun  Der Architekt des Islamismus
    ab 34,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Vorbestellbar

    Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert Herbert, Ulrich   Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert
    ab 39,95 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Vorbestellbar

    Panta Rhei Metternich, Rouven  Panta Rhei
    ab 38,40 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Lieferbar innerhalb von 2 Wochen

    Die schiere Wahrheit Hasler, Ursula  Die schiere Wahrheit
    ab 29,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Sprache, Grammatik und Lebensform Fischer, Hans Rudi  Sprache, Grammatik und Lebensform
    ab 40,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Lieferbar innerhalb von 2 Wochen

    Afterlives Gurnah, Abdulrazak  Afterlives
    ab 11,50 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Eine Reise durch die griechische Mythologie Ward, Marchella / Berg, Sander...  Eine Reise durch die griechische Mythologie
    ab 24,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Archäologie in Deutschland 4/21: Von der Latrine ins Labor   Archäologie in Deutschland 4/21: Von der...
    ab 11,95 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Brückenköpfe Vondran, Ruprecht  Brückenköpfe
    ab 15,20 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Vom Konklave zum Assessment-Center Cornelißen, Christoph/Fahrmeir,...  Vom Konklave zum Assessment-Center
    ab 40,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Die Erfindung der Kontinente Grataloup, Christian  Die Erfindung der Kontinente
    ab 64,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Die Türken vor Wien Bremm, Klaus-Jürgen  Die Türken vor Wien
    ab 23,20 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Blacktop Wasteland Cosby, S. A.  Blacktop Wasteland
    ab 22,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Schulische Innereien Wallich, Matthias  Schulische Innereien
    ab 48,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Lieferbar innerhalb von 2 Wochen

    Die Verwandlung der Welt Osterhammel, Jürgen  Die Verwandlung der Welt
    ab 28,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Die Perser Badisches Landesmuseum...  Die Perser
    ab 22,40 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Blut und Eisen: Wie Preußen Deutschland erzwang Jahr, Christoph   Blut und Eisen: Wie Preußen Deutschland erzwang
    ab 26,95 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Kosmopolitismus Nussbaum, Martha  Kosmopolitismus
    ab 24,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch.
    Plumpe,A.Thyssen/Landsberg Hassler, Uta (Hrsg.) / Nußbaum,...  Plumpe,A.Thyssen/Landsberg
    ab 15,96 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Wie wir reich wurden. Band 2 Hank, Rainer (Hrsg.) / Plumpe,...  Wie wir reich wurden. Band 2
    ab 4,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Umweltgeschichte Fäßler, Peter E.   Umweltgeschichte
    ab 17,60 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Vorbestellbar

    Kann Töten gerecht sein? McMahan, Jeff  Kann Töten gerecht sein?
    ab 15,96 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Lexikon der Erkenntnistheorie Bonk, Thomas (Hrsg.)  Lexikon der Erkenntnistheorie
    ab 79,92 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Lieferbar innerhalb von 2 Wochen

    Star half Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch. Star empty Created with Sketch.
    Einführung in die Lyrik-Analyse Müller, Oliver  Einführung in die Lyrik-Analyse
    ab 17,60 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Lieferbar innerhalb von 2 Wochen

    Römische Militärgeschichte Nemeth, Eduard / Fodorean, Florin   Römische Militärgeschichte
    ab 7,50 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere. Kucharska, Nikola   Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere.
    ab 22,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Die Kraft der Demokratie - Eine Antwort auf die autoritären Reaktionäre Weck, Roger de   Die Kraft der Demokratie - Eine Antwort auf die...
    ab 24,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Europäische Geschichte im 20. Jahrhundert Herbert, Ulrich (Hrsg.)  Europäische Geschichte im 20. Jahrhundert
    ab 74,75 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Der Paketpreis gilt für die aktuell lieferbaren Titel

    AiD Heft 4/2020   AiD Heft 4/2020
    ab 11,95 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Verlorene Arten French, Jess (Text) / Long,...  Verlorene Arten
    ab 18,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Das große Märchen-Paket Musäus, Johann Karl August u. a.  Das große Märchen-Paket
    ab 24,90 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Amerika im Kalten Bürgerkrieg Lütjen, Torben  Amerika im Kalten Bürgerkrieg
    ab 16,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch.
    Urbs Grandazzi, Alexandre  Urbs
    ab 64,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch.
    Vom kleinen und großen Widerstand Prantl, Heribert  Vom kleinen und großen Widerstand
    ab 24,90 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Große Tatzen, kleine Tatzen Bernstein, Galia  Große Tatzen, kleine Tatzen
    ab 13,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star half Created with Sketch.
    EBOOK
    Der vergessene Weltkrieg Borodziej, Wlodzimierz /...  Der vergessene Weltkrieg
    ab 31,99 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Die militärische Elite des Kaiserreichs Grawe, Lukas (Hrsg.)  Die militärische Elite des Kaiserreichs
    ab 20,00 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Sofort lieferbar

    Königreich der Angst Nussbaum, Martha  Königreich der Angst
    ab 25,60 €

    inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

    Lieferbar innerhalb von 2 Wochen

    Zuletzt angesehen