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Naturgeschichten

Cuisin, Jacques

Naturgeschichten

Buffons spektakuläre Enzyklopädie der Tiere
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Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon (1707-1788), gilt als Vater der Naturwissenschaften. Sein Lebenswerk ist die monumentale »Allgemeine Naturgeschichte« in 36 Bänden. Sie gilt als maßgebliche Enzyklopädie der Tierwelt im 18. Jh. Der Band bietet eine Auswahl der darin versammelten Tierdarstellungen. Deutsche Leser können die handkolorierten... mehr
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Beschreibung
Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon (1707-1788), gilt als Vater der Naturwissenschaften. Sein Lebenswerk ist die monumentale »Allgemeine Naturgeschichte« in 36 Bänden. Sie gilt als maßgebliche Enzyklopädie der Tierwelt im 18. Jh. Der Band bietet eine Auswahl der darin versammelten Tierdarstellungen. Deutsche Leser können die handkolorierten Tafeln zum ersten Mal bestaunen. Mehr als 130 Arten, Haus- wie Wildtiere, werden im Bild gezeigt und sowohl zoologisch als auch kulturgeschichtlich beschrieben. Das naturkundliche Meisterwerk macht es möglich, jedes Tier in seiner spezifischen Umwelt zu erleben, seine Geschichte kennenzulernen und seine Überlebenschancen in der Gegenwart. Jacques Cuisin fragt nach Buffons Tieren heute und liefert spannende Informationen zu Artensterben, Naturschutz und Biodiversität. Ein beeindruckender Bilderschatz wird wiederentdeckt und ein Ökologe gibt Antwort auf aktuelle Fragen, die uns alle angehen.

Aus dem Franz. von Hanne Henninger. Mit einem Vorwort von Nicolas Vanier. 2019. 304 S. mit 190 farb. Abb., Glossar und Bibliogr., 23 x 32 cm, geb., wbg Theiss, Darmstadt.
  • 1022864
    • Buch
    • Hardcover
    • 1022864
    • 978-3-8062-4040-5
    • 29.08.2019
    • wbg Theiss
    • 190 Illustrationen, farbig
    • Deutsch
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    Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. Star Copy 3 Created with Sketch. 06.12.2019

    Hier wird ein spannendes Stück Naturkunde wieder lebendig gemacht.

    Die grosse «Histoire naturelle générale et particulière» von Georges-Louis Leclerc de Buffon (1707–1788) ist eine monumentale »Allgemeine Naturgeschichte« in 36 Bänden. Sie gilt als maßgebliche Enzyklopädie der Tierwelt im 18. Jh. Dieses Werk galt als Meilenstein der naturgeschichtlichen Enzyklopädien und erlangte auch außerhalb von Bibliotheken nennenswerte Verkaufszahlen. Es durfte in keiner bildungsbürgerlichen Familie fehlen. Neuauflagen und Auszugspublikationen einzelner Bände ließen das Werk Buffons nicht in Vergessenheit geraten. Jacques Cuisin hat eine Auswahl der darin versammelten Tierdarstellungen zusammengestellt. Dieses Werk erscheint erstmals in deutscher Sprache und stützt sich auf eine Spezialausgabe von 1790. Mehr als 130 Arten, Haus- wie Wildtiere, werden im Farbbild gezeigt und sowohl zoologisch als auch kulturgeschichtlich beschrieben. Cuisin verbindet darin das naturkundliche Meisterwerk Buffons mit Informationen zu diesen Tieren heute und liefert Informationen zu Artensterben, Naturschutz und Biodiversität.
    Zu Beginn des Buches werden Hintergrundinformationen über Georges-Louis Leclerc de Buffon selbst, seinen Arbeitsansatz und die Entstehungsgeschichte der «Histoire naturelle générale et particulière» sowie ihre Wirkung auf nachfolgende Generationen von Naturkundlern beschrieben. So erfährt man, dass er sich vom Schweizer Arzt und Naturforscher Conrad Gessner (1516-1565) inspirieren ließ. Sein mehrbändiges Werk »Historiae Animalium« (1550-1558) war der beste illustrierte enzyklopädische Überblick über die Welt der Tiere, welcher im Europa der frühen Neuzeit im Druck erschien. Er war bestimmend für die frühneuzeitliche Zoologie und übte während des 16. und 17. Jahrhunderts einen profunden Einfluss auf die europäische Tierwahrnehmung aus. Ebenfalls wie Gessner wollte Buffon das rasch wachsende Wissen seiner Epoche systematisch zu sichten und zu erschließen. Er wollte eine auf Beobachtung beruhende naturkundliche Enzyklopädie mit möglichst detailliertem Anspruch liefern. Dabei setzte er nicht nur auf fachlichen Text, sondern auf das Mittel der Illustration und Visualisierung, um ein breites Publikum zu erreichen. Dabei arbeitete er mit Forschern zusammen, die ihn mit den neuesten Ergebnissen vertraut machten.
    In dem Katalog werden neben verschiedenen Giraffen, Luchse, Faultiere, Ratten, Murmeltiere und viele Arten mehr vorgestellt. Jedes abgebildete Tier ist großformatig und detailliert zu sehen. Daneben beschreibt Cuisin in einem Begleittext die heutigen aktuellen Forschungserkenntnisse über das Tier und liefert Informationen über Lebensraum, Anzahl Artensterben und Naturschutz.
    Das Buch gibt einen seltenen Einblick in die Vorstellungs- und Betrachtungsweise der lebendigen Natur unserer Vorfahren in der Aufklärungszeit. Hier wird ein spannendes Stück Naturkunde wieder lebendig gemacht erzählt und mit den heutigen Wissensstand über die dort abgebildeten Tiere und deren Arterhalt verbunden. Somit ist das Buch nicht mehr als historisches Dokument. Die hier gezeigten Bilder haben hohe Qualität und sind sehr scharf, was auch den vergleichsweise hohen Preis rechtfertigt.

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