Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Tausend Zeilen Lüge

Moreno, Juan

Tausend Zeilen Lüge

Das System Relotius und der deutsche Journalismus
18,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar

Es war der größte Fälschungsskandal seit Jahrzehnten: Ein Reporter des "Spiegel" hatte Reportagen und Interviews aus dem In- und Ausland geliefert, bewegend und oftmals mit dem Anstrich des Besonderen. Sie alle wurden vom "Spiegel" und seiner legendären Dokumentation geprüft und abgenommen, sie wurden gedruckt, und der Autor Claas Relotius wurde... mehr
Group 53
Beschreibung
Es war der größte Fälschungsskandal seit Jahrzehnten: Ein Reporter des "Spiegel" hatte Reportagen und Interviews aus dem In- und Ausland geliefert, bewegend und oftmals mit dem Anstrich des Besonderen. Sie alle wurden vom "Spiegel" und seiner legendären Dokumentation geprüft und abgenommen, sie wurden gedruckt, und der Autor Claas Relotius wurde mit Preisen geradezu überhäuft. Aber: Sie waren – ganz oder zum Teil – frei erfunden.

Juan Moreno hat, eher unfreiwillig und gegen heftigen Widerstand im "Spiegel“, die Fälschungen aufgedeckt. Hier erzählt er die ganze Geschichte vom Aufstieg und Fall des jungen Starjournalisten, dessen Reportagen so perfekt waren, so stimmig, so schön. Claas Relotius schrieb immer genau das, was seine Redaktionen haben wollten. Aber dennoch ist zu fragen, wieso diese Fälschungen jahrelang unentdeckt bleiben konnten. Juan Moreno schreibt mehr als die unglaubliche Geschichte einer beispiellosen Täuschung, er fragt, was diese über den Journalismus aussagt.

2019. 288 S. mit 4 s/w Abb., 21,6 x 13,6 cm, kart.. Rowohlt Berlin, Berlin.
  • 1024487
    • Buch
    • Broschur
    • 1024487
    • 05.11.2019
    • 4 SW
    Weitere Informationen
    new
    Weitere Informationen
    • Open-Access-Dokument
    • Zusätzliche Inhalte
    • Präsentationen
    • Buchflyer
    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    In Zeiten von Fake News sollte dieses Buch Pflichtlektüre für kritische Mediennutzer sein und, das auch, für all die «Lügenpresse»-Krakeeler. Focus Es war Ende 2018 nicht der SPIEGEL mit seiner Recherchepower, der Claas Relotius des Betrugs und der Lüge überführte. Es war Juan, der freie Reporter. Und dafür hat er seine berufliche Existenz...
    comment (2)
    Pressestimmen
    In Zeiten von Fake News sollte dieses Buch Pflichtlektüre für kritische Mediennutzer sein und, das auch, für all die

    Lügenpresse

    -Krakeeler.

    Focus

    Es war Ende 2018 nicht der SPIEGEL mit seiner Recherchepower, der Claas Relotius des Betrugs und der Lüge überführte. Es war Juan, der freie Reporter. Und dafür hat er seine berufliche Existenz riskiert. Fakt ist: Wir haben ihm viel zu lange nicht geglaubt.

    Spiegel Online

    Moreno gelingt es, den sich zuspitzenden Konflikt temporeich zu erzählen, dabei seine eigene Rolle zwar subjektiv, aber ohne Larmoyanz zu beschreiben.

    Die Welt

    Das Buch ist spannend, aber nicht voyeuristisch, klug, aber nicht besserwisserisch, lang, aber nicht langatmig, dokumentarisch, aber nicht trocken. Es ist ein gutes Buch.

    Süddeutsche Zeitung

    Sein Buch wird man auch nach Jahren noch lesen – als Musterbeispiel des investigativen Medienjournalismus, als meisterhafte Analyse menschlicher Manipulationsanfälligkeit und als erschütternde Parabel über den Felix Krull des literarischen Journalismus.

    Neue Zürcher Zeitung

    Der Reporter Juan Moreno hat den

    Spiegel

    gerettet. Redaktion und Verlag sollten ihm ein Denkmal setzen. Juan Moreno ist ein Held – ein echter, der Hell- von Mittel- und Dunkelgrau unterscheidet.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Keine Anklage, sondern ein journalistischer Krimi und eine kluge Reflexion über den Journalismus. Morenos Buch ist außerordentlich lesenswert.

    Welt am Sonntag

    favourite Bewertungen
    Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
    favourite
    Bewertungen
    Bisher wurde dieser Artikel nicht bewertet.

    Bewertung schreiben

    Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
    Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

    Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

    Zuletzt angesehen