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Fallout

Pearce, Fred

Fallout

Das Atomzeitalter - Katastrophen, Lügen und was bleibt
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Darf man in der Corona-Krise an andere Ausnahmezustände erinnern? Unbedingt, denn gekündigte Atomabkommen, drohendes Wettrüsten, marode Kernkraftwerke und 644.000 Kubikmeter hochradioaktiver Abfall bleiben der Welt ja erhalten. „Fallout. Das Atomzeitalter - Katastrophen, Lügen und was bleibt“ von Fred Pearce „überzeugt als zugängliche Lektüre... mehr
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Beschreibung
Darf man in der Corona-Krise an andere Ausnahmezustände erinnern? Unbedingt, denn gekündigte Atomabkommen, drohendes Wettrüsten, marode Kernkraftwerke und 644.000 Kubikmeter hochradioaktiver Abfall bleiben der Welt ja erhalten.

„Fallout. Das Atomzeitalter - Katastrophen, Lügen und was bleibt“ von Fred Pearce „überzeugt als zugängliche Lektüre im doppelten Sinne: für sich genommen ein aufgeschlossenes, lesenswertes und fesselndes Sachbuch – und zugleich ein Zugang, um von hier aus tiefer in die Materie einzutauchen“, schreibt Christian Endres in Die Zukunft.

Gekündigte Atomabkommen, drohendes Wettrüsten, marode Kernkraftwerke - der Geist der Radioaktivität schwebt weiter über uns. Aber was genau wissen wir über die Folgen von Verstrahlung und die Gefahren, die von stillgelegten Meilern ausgehen? Wie leben die Menschen in und um die Sperrzonen? Und wohin mit dem ganzen Atommüll? Eine fesselnde Reportagereise durch das nukleare Zeitalter.

Hiroshima, Bikini Atoll, Sellafield, Tschernobyl, Fukushima, Gorleben – Namen, die nicht mehr nur Orte bezeichnen, sondern Katastrophen und immense materielle wie immaterielle Kosten. Sie erinnern an das Zusammentreffen von menschlicher Genialität, Machtmissbrauch und schlimmstem Versagen. Dabei hat ein jeder dieser Orte seine eigene ernüchternde Geschichte zu erzählen. Zusammen ergeben sie die Chronik des nuklearen Zeitalters.

In seiner fesselnden und hervorragend recherchierten Reportage untersucht Fred Pearce die größten atomaren Desaster der letzten 70 Jahre und bereist die ikonisch gewordenen Orte. Er besichtigt mit Wissenschaftlern und Ingenieuren stillgelegte Reaktoren und verlassene Testareale, entdeckt auf verseuchtem Brachland radioaktive Wölfe und mutierte Pflanzen, aber auch eine überraschende Widerstandskraft der Natur. Überlebende, Ärzte und Aktivisten erzählen ihm, was staatliche Verschleierungen, Täuschungen durch Konzerne und die Vertuschung medizinischer Erkenntnisse physisch und psychisch angerichtet haben.

Mit seinem Buch ruft Pearce uns ins Gedächtnis, was wir nicht vergessen sollten: das ganze Ausmaß und die Folgen der zerstörerischsten Technologie, die die Menschheit je erfunden hat.

2020. 350 S., 21.5 x 15.0 cm, geb. mit SU. Kunstmann, München.
  • 1025363
    • Buch
    • Hardcover mit Schutzumschlag
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    • 07.04.2020
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    "Pearce’ komprimiertes, spannendes Portrait des Atomzeitalters, das nicht umsonst einen Großteil des Anthropozän ausmacht, überzeugt als zugängliche Lektüre im doppelten Sinne: für sich genommen ein aufgeschlossenes, lesenswertes und fesselndes Sachbuch voll ordentlichem Infotainment, das einen guten Überblick bietet – und zugleich ein Zugang,...
    comment (2)
    Pressestimmen
    "Pearce’ komprimiertes, spannendes Portrait des Atomzeitalters, das nicht umsonst einen Großteil des Anthropozän ausmacht, überzeugt als zugängliche Lektüre im doppelten Sinne: für sich genommen ein aufgeschlossenes, lesenswertes und fesselndes Sachbuch voll ordentlichem Infotainment, das einen guten Überblick bietet – und zugleich ein Zugang, um von hier aus tiefer in die Materie einzutauchen, die nach wie vor beunruhigend viele Frage- und Ausrufezeichen für uns und die Zukunft unseres Planeten bereithält."

    Christian Endres, Die Zukunft

    "Eine packende Reportagereise an die Orte, wo Atombomben explodierten, Atommeiler barsten und strahlende Fässer in Bergwerken rosten. (...) In seiner akribischen Detailtreue oft nervenzerrüttend spannend und menschlich berührend erzählt Fred Pearce vom Schicksal der 'Liquidatoren' in Tschernobyl, der Inselbewohner im Pazifik und der Fischer vor Fukushima. Sie alle wurden von geheimniskrämerischen Behörden und Politikern gründlich im Stich gelassen."

    Susanne Billig, DLF Kultur Buchkritik

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