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Friedrich Pollock

Lenhard, Philipp

Friedrich Pollock

Die graue Eminenz der Frankfurter Schule
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Longlist WISSEN! Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften 2021 Philipp Lenhards Buch ist die erste Biografie Friedrich Pollocks (1894-1970). Sie erzählt das Leben eines Mannes, der eine prägende Rolle in der deutsch-jüdischen Geistesgeschichte spielte und sich doch stets im Hintergrund hielt. Ein Fabrikantensohn, der das... mehr
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Beschreibung

Longlist WISSEN! Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften 2021



Philipp Lenhards Buch ist die erste Biografie Friedrich Pollocks (1894-1970). Sie erzählt das Leben eines Mannes, der eine prägende Rolle in der deutsch-jüdischen Geistesgeschichte spielte und sich doch stets im Hintergrund hielt.

Ein Fabrikantensohn, der das Privateigentum abschaffen wollte; ein Jude, der vom Judentum nichts wissen wollte; ein Professor, der wenig publizierte; ein Ökonom, der sich an der Börse verzockte; ein Kommunist, der den Marxismus für anachronistisch hielt; und schließlich: ein kritischer Intellektueller.

Wer sich mit der politischen Kultur der Weimarer Republik, der Entstehung der »Kritischen Theorie« und der deutsch-jüdischen Emigration in die USA auseinandersetzt, kommt an Friedrich Pollock nicht vorbei. Der Weggefährte Max Horkheimers und Gründer des Frankfurter Instituts für Sozialforschung spielt als bedeutender Vertreter der Kritischen Theorie eine tragende Rolle in der deutsch-jüdischen Geistesgeschichte.

2019; 382 S.; 14 x 21 cm, geb. mit SU, Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin.
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    • 08.06.2020
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    »... eine der besten, weil methodisch reflektiertesten Gelehrtenbiografien der letzten zwei Jahrzehnte.« Friedrich Wilhelm Graf, Neue Zürcher Zeitung »Lenhards programmatische Entscheidung für die Personalbiographie beweist gerade in dieser Vielfalt der Perspektiven ihre große Ergiebigkeit. Das Licht auf die ›graue Eminenz‹ schließt nicht nur...
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    Pressestimmen

    ... eine der besten, weil methodisch reflektiertesten Gelehrtenbiografien der letzten zwei Jahrzehnte.

    Friedrich Wilhelm Graf, Neue Zürcher Zeitung

    Lenhards programmatische Entscheidung für die Personalbiographie beweist gerade in dieser Vielfalt der Perspektiven ihre große Ergiebigkeit. Das Licht auf die ›graue Eminenz‹ schließt nicht nur materialreich eine Lücke in der Instituts- und der Theoriegeschichte, es zeigt auch die lebensgeschichtlichen Dimensionen einer intellektuellen Welt zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik, die so nicht mehr existiert.

    Wolfgang Matz, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Die außerordentlich materialreiche und sehr gut geschriebene Darstellung ist mehr als nur eine Biographie. Sie ist, vor dem Hintergrund der deutsch-jüdischen (Geistes-)Geschichte der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts, auch die Geschichte der ›Kritischen Theorie‹ und ihrer bedeutendsten Theoretiker.

    Dirk Farke, woxx

    Anhand des Lebens des Friedrich Pollock entsteht zudem das Bild einer untergegangenen Welt: die der linken Intellektuellen der Weimarer Republik, die außerordentlich häufig Juden waren. Wie sehr sie fehlen, das zeigt auch diese faszinierende Biografie.

    Leander F. Badura, der Freitag

    Eine neue überaus lesenswerte Biografie über die ›graue Eminenz‹ Friedrich Pollock von Philipp Lenhard im Suhrkamp Verlag rundet das Bild von der ›Frankfurter Schule‹ gekonnt ab. Lenhard stärkt die These: Wer sich mit der politischen Kultur der Weimarer Republik, der Entstehung der ›Kritischen Theorie‹ und der deutsch-jüdischen Emigration in die USA auseinandersetzt, kommt an Friedrich Pollock nicht vorbei.

    Michael Hesse, Kölner Stadt-Anzeiger

    Gespickt mit vielen Details ist das Buch eine klare Bereicherung in der Geschichtsschreibung zur Kritischen Theorie. Wer sich zukünftig mit Friedrich Pollock und dessen Beitrag zur Kritischen Theorie auseinandersetzen möchte, kommt an Lenhards Buch nicht vorbei.

    Gregor-Sönke Schneider, sehepunkte 4/2020

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