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Berliner Briefe

Kerckhoff, Susanne

Berliner Briefe

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Wie kaum eine Autorin ihrer Zeit hat Susanne Kerckhoff den Verlust der moralischen Integrität der Deutschen, ihre Schuld an den Verbrechen des Nationalsozialismus und die Frage der daraus resultierenden geistigen Neuorientierung zum Mittelpunkt ihres literarischen Schaffens gemacht. Ein bedeutendes Zeugnis dieser Auseinandersetzung ist ihr... mehr
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Beschreibung
Wie kaum eine Autorin ihrer Zeit hat Susanne Kerckhoff den Verlust der moralischen Integrität der Deutschen, ihre Schuld an den Verbrechen des Nationalsozialismus und die Frage der daraus resultierenden geistigen Neuorientierung zum Mittelpunkt ihres literarischen Schaffens gemacht.

Ein bedeutendes Zeugnis dieser Auseinandersetzung ist ihr kurzer, 1948 erschienener halbfiktiver Briefroman Berliner Briefe. In diesem Buch richtet Helene, eine im zerstörten Berlin lebende Frau, nach Kriegsende dreizehn Briefe an ihren nach Paris emigrierten jüdischen Jugendfreund Hans. Antworten ihres Freundes erhält sie nicht (oder sie werden den Leserinnen und Lesern bewusst vorenthalten) - so sind die Berliner Briefe eine aufrichtige und nichts beschönigende Selbstbefragung, ein beklemmender Rückblick und zugleich eine Bestandsaufnahme über die Gemütszustände der Deutschen, zwei Jahre nach Kriegsende und zu Beginn der Nürnberger Prozesse.

2020.128 S., 21.8 x 14.1 cm, geb., mit Kopffarbschnitt und Prägung. Verlag Das Kulturelle Gedächtnis, Berlin.
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    • Buch
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    • 07.07.2020
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    »Eine literarische Sensation! (...) Ich habe noch nie ein Dokument der politischen Bewusstwerdung, der Verbrechen der Nazis, der unglaublichen Schuld, des Zivilisationsbruchs gelesen, aus einer weiblichen Autorenhand. Und da kommen atemberaubende Sätze!« Denis Scheck, WDR2 Lesen »Man hört es in diesen Zeilen, wie viele Skrupel diese Autorin...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Eine literarische Sensation! (...) Ich habe noch nie ein Dokument der politischen Bewusstwerdung, der Verbrechen der Nazis, der unglaublichen Schuld, des Zivilisationsbruchs gelesen, aus einer weiblichen Autorenhand. Und da kommen atemberaubende Sätze!

    Denis Scheck, WDR2 Lesen

    Man hört es in diesen Zeilen, wie viele Skrupel diese Autorin hat, wie leidenschaftlich sie nach Wahrheit sucht. Sie verfügt über eine brillante Formulierungsgabe und was sie umtreibt, sind immer wieder die Fragen danach, ob das, was in Deutschland geschieht, wie mit der Vergangenheit umgegangen wird, richtig ist oder nicht.

    Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur

    Es war längst überfällig – aus literarischen, politischen, zeitdiagnostischen und nicht zuletzt aus Gründen historischer Gerechtigkeit: Im Frühjahr 2020, siebzig Jahre nach ihrem Tod, sind Susanne Kerckhoffs „Berliner Briefe“, ihr letzter Roman, im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis wieder erschienen.

    Hugo Velarde, taz

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