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Skandal im Jagdschloss Grunewald

Wippermann, Wolfgang

Skandal im Jagdschloss Grunewald

Männlichkeit und Ehre im deutschen Kaiserreich
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Alles begann im Januar 1891 mit einer Sex-Party im Berliner Jagdschloss Grunewald. Teilgenommen hatten rund 15 adlige Damen und Herren der Hofgesellschaft – einige davon pikanterweise enge Verwandte Wilhelms II. Als ihr sexuelles Treiben in anonymen und mit pornographischen Fotos versehenen Briefen angeprangert wurde und der Inhalt der Briefe an... mehr
Group 53
Beschreibung
Alles begann im Januar 1891 mit einer Sex-Party im Berliner Jagdschloss Grunewald. Teilgenommen hatten rund 15 adlige Damen und Herren der Hofgesellschaft – einige davon pikanterweise enge Verwandte Wilhelms II. Als ihr sexuelles Treiben in anonymen und mit pornographischen Fotos versehenen Briefen angeprangert wurde und der Inhalt der Briefe an die Öffentlichkeit durchsickerte, zog der Skandal rasch immer weitere Kreise. Als Verfasser der Briefe verdächtigt wurde Zeremonienmeister Leberecht von Kotze. In seiner Ehre verletzt, verdächtigte er seinerseits adlige Standesgenossen, ihn verdächtigt zu haben. Es kam zu mehreren Duellen – in die Auseinandersetzungen um die Frage der Ehre mischte sich schließlich Wilhelm II. höchstpersönlich ein. Wolfgang Wippermann zeichnet die Geschichte dieses Skandals nach, der sich vom Hof- und Sittenskandal bald zu einem handfesten politischen Skandal auswuchs.

auditorium maximum 1 CD im Digipack, ca. 70 Min.
  • A602073
    • Hörbuch
    • A602073
    • 978-3-654-60207-3
    • 07.09.2011
    • Auditorium Maximum
    • Deutsch
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    • Open-Access-Dokument
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    • Präsentationen
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    Ein Beitrag der Sendung "Stilbruch" vom 09.09.2010 findet sich unter: http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_vom_09_09/skandal_im_jagdschloss.html »Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann entfaltet in seinem Buch die Geschichte und die Bedeutung eines Skandals im wilhelminischen Deutschland. Das gut lesbare Buch ist für...
    comment (2)
    Pressestimmen
    Ein Beitrag der Sendung "Stilbruch" vom 09.09.2010 findet sich unter:

    http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_vom_09_09/skandal_im_jagdschloss.html

    Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann entfaltet in seinem Buch die Geschichte und die Bedeutung eines Skandals im wilhelminischen Deutschland. Das gut lesbare Buch ist für historisch Interessierte empfehlenswert.

    Frankfurter Rundschau

    Ein hochinteressantes Buch.

    Lübecker Nachrichten

    Wippermann – obwohl Hochschullehrer in Berlin – schreibt mit einer Leichtigkeit und Süffisanz, die sich erkennbar um eine Leserschaft bemüht, die ihre Freizeit nicht mit dem Entschlüsseln akademischer Drechselkunst verbringen möchte.

    Deutschlandfunk – Andruck

    Eingebettet in die chronologische Darstellung sind knappe, sehr informative Exkurse, unter anderem über die Geschichte des Duellwesens, die Allianz zwischen Männerbünden und Antisemitismus sowie die Herkunft des Ehrbegriffs.

    Deutschlandradio Kultur

    Wolfgang Wippermann hat der weitgehend in Vergessenheit geratenen Affäre sowie dem sich anschließenden ›Kotze-Skandal‹ ein angenehm unterhaltsam zu lesendes Büchlein gewidmet. Lesenswert ist das Buch auch, weil es die Geschichte von Mentalitäten erzählt, die heute in veränderter Form und in anderen Schichten (›Ehrenmorde‹) zurückzukehren scheinen.

    Neue Zürcher Zeitung

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