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Dialogus

Wilhelm von Ockham

Dialogus

Auszüge zur politischen Theorie
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Der ›Dialogus‹ des englischen Franziskanertheologen Wilhelm von Ockham (ca. 1285 – 1347/48) ist ohne Frage einer der wirklich bedeutenden Traktate politischer Theorie des Spätmittelalters. Ockham wollte, in den Streit zwischen Papst und Kaiser eingreifend, die Grundlagen der päpstlichen und herrscherlichen Ansprüche kritisch prüfen. Bei seiner... mehr
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Beschreibung
Der ›Dialogus‹ des englischen Franziskanertheologen Wilhelm von Ockham (ca. 1285 – 1347/48) ist ohne Frage einer der wirklich bedeutenden Traktate politischer Theorie des Spätmittelalters. Ockham wollte, in den Streit zwischen Papst und Kaiser eingreifend, die Grundlagen der päpstlichen und herrscherlichen Ansprüche kritisch prüfen. Bei seiner Analyse erreichte er Positionen, die bis tief in die Moderne hinein auf die intellektuelle Elite Europas großen Einfluss gewannen.

Ausgew., übers. und mit einem Nachwort von Jürgen Miethke. 2., durchges. und korr. Aufl. 1994. X, 276 S., geb. mit Schutzumschlag.
  • B118715
    • Buch
    • B118715
    • 978-3-534-11871-7
    • 14.07.1992
    • wbg Academic
    • 286
    • Deutsch
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    »Auf eine Übersetzung der politischen Schriften Wilhelms von Ockham wartet das deutschsprachige Publikum seit einiger Zeit. Es ist Jürgen Miethke, dem ausgewiesenen Kenner politischer Theorie im Spätmittelalter, zu verdanken, dass dieses langjährige Desiderat endlich eingelöst worden ist. In der Bibliothek klassischer Texte präsentiert er eine...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Auf eine Übersetzung der politischen Schriften Wilhelms von Ockham wartet das deutschsprachige Publikum seit einiger Zeit. Es ist Jürgen Miethke, dem ausgewiesenen Kenner politischer Theorie im Spätmittelalter, zu verdanken, dass dieses langjährige Desiderat endlich eingelöst worden ist. In der Bibliothek klassischer Texte präsentiert er eine signifikative Auswahl aus dem Dialogus ... Bei der Auswahl aus dem monumentalen Werk wählte Miethke Ausschnitte, die den ›ganzen Ockham in seiner Radikalität, seinem Rigorismus, seinem Optimismus, seinem prophetischen Sendungsbewusstsein und natürlich auch mit seinen Grenzen sichtbar werden lassen‹. Durch die Zusammenstellung sollen die grundlegenden Thesen und der Argumentationsstil dokumentiert werden.

    Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie

    Aus dem umfangreichen Dialogus Wilhelms von Ockham, einem der bedeutendsten Traktate politischer Theorie des MA, legt M. in deutscher Übersetzung eine Auswahl von mehr als 50 Kapiteln mit Kommentar vor. Die ausgewählten Abschnitte beziehen sich auf Themen der politischen Organisation und sind vorwiegend aus dem dritten Dialog entnommen ... Ein ausgezeichneter Essay über ›Ockhams politische Theorie‹ (S. 209 – 242) mit ausführlichen Literaturhinweisen (S. 249 – 260) beschließt den Band, der durch verschiedene Register der Zitate, Autoritäten und Schlagwörter erschlossen wird. M.s Arbeit wird durch die Zuverlässigkeit der Übersetzung und die Gelehrsamkeit der Kommentierung nicht nur dem Laien, sondern auch dem Spezialisten große Dienste erweisen.

    Monumenta Germaniae Historica

    Wenig

    bekannt ist der Umstand, dass Wilhelm von Ockham auch einer der Vordenker der politischen Moderne war. ... Die wissenschaftliche Buchgesellschaft ist zu loben dafür, einen solchen Schwellentext der Moderne (›Dialogus‹) in umfänglichen Auszügen endlich einer allgemeinen Leserschaft zugänglich gemacht zu haben

    . FAZ

    Zweifellos wird der Zugang zu den mittelalterlichen Autoritäten durch ihre lateinische Sprache und den scholastischen Stil für viele erschwert, durch moderne, gut lesbare Übersetzungen erleichtert. Dieses Tatbestandes eingedenk hat Miethke die verdienstvolle Arbeit auf sich genommen, einen weniger bekannten Text des Wilhelm von Ockham in ›charakteristische(n) und sprechende(n)‹ Auszügen ins Deutsche zu übersetzen. Möglichst viel vom Denken und der Persönlichkeit Ockhams sollte in diesem Ausschnitt aus dem in gut fünfzehnjähriger Arbeit entstandenen, gleichwohl unvollendeten Hauptwerk – so ordnete der große Franziskaner seinen Dialogus selbst ein – zu Wort kommen. Ein deutlicher Schwerpunkt wurde weniger auf Themen der ekklesiologisch-innerkirchlichen als vielmehr auf solche der politischen Organisation gelegt, auf Aussagen zum Verhältnis von Staat und Kirche, von weltlicher und geistlicher Gewalt, auf Fragen nach Kaiser und Reich – das Ganze natürlich stets vor dem Hintergrund von Ockhams Auseinandersetzung mit den ›ketzerischen‹ Päpsten seiner Zeit und seiner Verteidigung des franziskanischen Armutsideals. In diesen Kern von Ockhams Biographie und politischer Theorie führt das Nachwort Miethkes ein, ergänzt durch eine Zeittafel. Gleichsam als ein zweites Vorwort lässt der Herausgeber zudem den Franziskaner über dessen Vita sprechen, in einer Übersetzung von Ockhams ›Epistola‹ von 1334 an alle Ordensbrüder, in der dieser Rechenschaft über sein Leben ablegt. Der leichteren Erschließung des Textes dienen ein Register der Allegate und Zitate sowie der Schlagworte und ein weiterführendes Literaturverzeichnis.

    Quellen und Forschungen

    Es ist das Verdienst Ockhams, seinen Beitrag dazu geleistet zu haben, die politische Philosophie aus ihrer Vorstufe der ermahnenden Fürstenspiegel herausgeholt und in eine explizite Gestalt überführt zu haben. Die von Miethke vorgelegten Auszüge aus dem ›Dialogus‹ machen diese Leistung endlich einem breiteren Publikum nachvollziehbar.

    Philosophischer Literaturanzeiger

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