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Edmund Husserls ›Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie‹

Orth, Ernst Wolfgang

Edmund Husserls ›Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie‹

Vernunft und Kultur
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Husserls ›Krisis‹-Buch kann unter verschiedenen Aspekten gelesen werden: Es ist eine phänomenologische Transzendentalphilosophie, sozusagen ein großer und anderer Entwurf neben dem kantischen. Es ist aber auch eine Analyse der modernen Kultur bei gleichzeitigen wissenschaftsgeschichtlichen und -theoretischen Erörterungen. Es geht Husserl... mehr
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Beschreibung
Husserls ›Krisis‹-Buch kann unter verschiedenen Aspekten gelesen werden: Es ist eine phänomenologische Transzendentalphilosophie, sozusagen ein großer und anderer Entwurf neben dem kantischen. Es ist aber auch eine Analyse der modernen Kultur bei gleichzeitigen wissenschaftsgeschichtlichen und -theoretischen Erörterungen. Es geht Husserl letztlich um die intellektuelle Verantwortlichkeit gegenüber Mensch und Welt, die er als eine europäische Kulturidee versteht und deren Fortwirken unter modernen Bedingungen er gewährleisten will. Ziel des vorliegenden Buches ist es, Husserls Lehre auf seine Grundkonzeption hin zu interpretieren. Dabei werden sowohl Querverbindungen zu Husserls Gesamtwerk als auch Beziehungen zum Kulturkontext, in dem Husserl steht, aufgezeigt. Der Autor stellt einzelne der oft schlagwortartig verwendeten Theoreme Husserls in den angemessenen Zusammenhang und entwickelt außerdem ein Instrumentarium für die Interpretation der gegenwärtigen Wissenschaftskultur und ihrer Zukunftsperspektiven.

1999. VIII, 208 S., kart.
  • B120027
    • Buch
    • B120027
    • 978-3-534-12002-4
    • 27.04.1999
    • wbg Academic
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    Group 52 Autorenporträt
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    »Orth bietet eine lebendige Topographie der Entstehungs- und Sinnzusammenhänge der ›Krisis‹. Der Leser wird in klar strukturierter Weise umfassend über die Geschichte zentraler Begriffe wie ›Krisis‹, ›Lebenswelt‹ und ›Weltanschauung‹ informiert. Dabei stellt Orth seine Bemerkungen zum philosophischen Umfeld Husserls stets in den Zusammenhang der...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Orth bietet eine lebendige Topographie der Entstehungs- und Sinnzusammenhänge der ›Krisis‹. Der Leser wird in klar strukturierter Weise umfassend über die Geschichte zentraler Begriffe wie ›Krisis‹, ›Lebenswelt‹ und ›Weltanschauung‹ informiert. Dabei stellt Orth seine Bemerkungen zum philosophischen Umfeld Husserls stets in den Zusammenhang der Diskussion zentraler phänomenologischer Thesen. ›Glanz und Elend‹ Husserls liegen nach Orth im ›Festhalten an einer eigenen fundamentalen Problemstellung‹ ... Seine Phänomenologie komme so zwar zu in sich konsistenten Ergebnissen. Andererseits nehme sich Husserl vielfach die Chance, in bereichernden Kontakt zur zeitgenössischen scientific community zu treten ... Orths Darstellung gipfelt in der These von der Krise als anthropologischem Urphänomen, das Husserl erkenntnistheoretisch bearbeitet habe. Darin liegt ein origineller und perspektivenreicher Interpretationsansatz, dem ein breites Publikum zu wünschen ist.

    Phänomenologische Forschungen

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