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Band 1: Grundfragen staatlicher Sozialpolitik

Band 1: Grundfragen staatlicher Sozialpolitik

Die Diskussion der Arbeiterfrage auf Regierungsseite vom preussischen Verfassungskonflikt bis zur Reichstagswahl von 1881
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Seit dem Verfassungskonflikt von 1862 wurden im preußischen Regierungslager die sozialen Aufgaben des Staates angesichts der Arbeiterfrage verstärkt erörtert und 1872 zu einem Regierungsprogramm verdichtet. Mit der 1878 erfolgten Abkehr vom Liberalismus wurde dann ein auf öffentlich-rechtliche Ansprüche und Risikoabsicherung abgestelltes... mehr
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Beschreibung
Seit dem Verfassungskonflikt von 1862 wurden im preußischen Regierungslager die sozialen Aufgaben des Staates angesichts der Arbeiterfrage verstärkt erörtert und 1872 zu einem Regierungsprogramm verdichtet. Mit der 1878 erfolgten Abkehr vom Liberalismus wurde dann ein auf öffentlich-rechtliche Ansprüche und Risikoabsicherung abgestelltes Arbeiterversicherungssystem entwickelt, das in der kaiserlichen Sozialbotschaft von 1881 endgültig konturiert wurde. Dieser Band erschließt quellenkritisch die internen, regierungsseitigen Akten der grundlegenden sozialpolitischen Diskussion und gibt so der Forschung zu den Anfängen des Sozialstaats eine sichere und umfassende Grundlage.

Bearb. von Florian Tennstedt und Heidi Winter unter Mitarbeit von Wolfgang Ayaß und Karl-Heinz Nickel. 1994. LXIII, 728 S., geb. mit SU.
  • B134265
    • Buch
    • B134265
    • 978-3-534-13426-7
    • 21.03.1997
    • wbg Academic
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    »Die Edition ist eine herausragende historiographische Leistung. Die einzelnen Stücke werden mustergültig wortgetreu präsentiert. Mitgeteilt werden dabei auch Randbemerkungen und Anstreichungen, man erfährt alle wesentlichen Biographica ... Die Einleitung der Herausgeber setzt präzise Akzente und zerstört auch manche Legende, etwa die eines in...
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    Pressestimmen

    Die Edition ist eine herausragende historiographische Leistung. Die einzelnen Stücke werden mustergültig wortgetreu präsentiert. Mitgeteilt werden dabei auch Randbemerkungen und Anstreichungen, man erfährt alle wesentlichen Biographica ... Die Einleitung der Herausgeber setzt präzise Akzente und zerstört auch manche Legende, etwa die eines in den Quellen nachweisbaren kausalen Zusammenhangs zwischen ›Zuckerbrot‹ und ›Peitsche‹, Sozialgesetzgebung und Sozialistengesetz. Dieser Zusammenhang ist eher ein Produkt geschickter Selbstdarstellung, das dann auch von der Opposition genutzt wurde. Belegt wird außerdem nochmals, wie sehr Bismarck Praktiker der Macht war und wie wenig er konzeptionell-theoretisch dachte.

    Vierteljahrsschrift für Sozialrecht

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