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Jean-Jacques Rousseaus ›Gesellschaftsvertrag‹

Kersting, Wolfgang

Jean-Jacques Rousseaus ›Gesellschaftsvertrag‹

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Kaum ein Denker der Neuzeit war einflussreicher und wirkungsmächtiger und hat das spannungsvolle Gesicht der Moderne nachhaltiger geprägt als Rousseau. Sein politik-philosophisches Hauptwerk, der ›Gesellschaftsvertrag‹, ist ein schwieriges Buch, es ist uneinheitlich, voller Spannungen und Brüche, die Begriffe sind in ihrer Bedeutung... mehr
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Beschreibung

Kaum ein Denker der Neuzeit war einflussreicher und wirkungsmächtiger und hat das spannungsvolle Gesicht der Moderne nachhaltiger geprägt als Rousseau. Sein politik-philosophisches Hauptwerk, der ›Gesellschaftsvertrag‹, ist ein schwieriges Buch, es ist uneinheitlich, voller Spannungen und Brüche, die Begriffe sind in ihrer Bedeutung zwiespältig. Die Werkinterpretation verfolgt deshalb keine vereinheitlichende, konziliatorische Interpretationsperspektive. Kersting bevorzugt gegenüber der textimmanenten Betrachtung eine kontextuelle Zugangsweise, um die Spannungen im Zusammenspiel liberaler und republikanischer Motive in Rousseaus ›Gesellschaftsvertrag‹ herauszuarbeiten und bestimmt den Ort des Werkes innerhalb des Entwicklungsgangs des Rousseau’schen Denkens. Darüber hinaus stellt Kersting die einschlägigen Begriffe und Lehrstücke in ihren ideengeschichtlichen Zusammenhang. Rousseaus Konzeptionen und Ideen werden mit denen anderer Denker wie z.B. Machiavelli, Hobbes, Locke, Pufendorf, Diderot, Kant und den Neohegelianern konfrontiert und verglichen. Auf diese Weise wird die Besonderheit der politischen Philosophie Rousseaus unterstrichen. Die vorliegende Werkinterpretation erleichtert Studierenden den Zugang zu diesem für das Studium so wichtigen, jedoch schwer verständlichen Werk Rousseaus.

2002. 228 S., kart.

  • B14502X
    • Buch
    • B14502X
    • 978-3-534-14502-7
    • 06.03.2002
    • wbg Academic
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    Group 52 Autorenporträt
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    »Kersting, einer der besten Kenner des neuzeitlichen Vertragsdenkens, hat Rousseaus ›Kontraktualismus‹ in seiner widersprüchlichen Spannung entziffert.« Süddeutsche Zeitung »Kersting ist es gelungen, durch seinen methodischen Zugriff, der Spannungen und Widersprüche des ›Contrat social‹ nicht leugnen oder glätten will, eine solide und...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Kersting, einer der besten Kenner des neuzeitlichen Vertragsdenkens, hat Rousseaus ›Kontraktualismus‹ in seiner widersprüchlichen Spannung entziffert.

    Süddeutsche Zeitung

    Kersting ist es gelungen, durch seinen methodischen Zugriff, der Spannungen und Widersprüche des ›Contrat social‹ nicht leugnen oder glätten will, eine solide und anspruchsvolle, weil problemorientierte Einführung in Rousseaus staatstheoretisches Hauptwerk vorzulegen.

    Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie

    Dabei ist der Stil K.s, beredt und zugleich unmissverständlich, souverän und ganz bei der Sache, süffig und doch nie verspielt, informativ und nicht überladen, differenziert und doch hilfreich den Lesern Aphorismen zuspielend, so dass sie den Interpretationswegen K.s und dem ›Contrat Social‹ folgen können, sich ihre Aufmerksamkeit nicht zerfasert und das Wichtige mit prägnanten Worten mitzunehmen vermögen ... Diese scharfe, aufdeckende Lesart K.s und die fesselnde Beantwortung seiner kritischen Einsichten werden anders gewichtete R.-Auslegungen nicht verhindern können, doch machen sie es ihnen ab jetzt schon schwer, sich durchzusetzen.

    Theologie und Philosophie

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