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Die Ökonomie der Ehre

Pecar, Andreas

Die Ökonomie der Ehre

Der höfische Adel am Kaiserhof Karls VI. (1711 – 1740)
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Ging die bisherige Hofforschung bei der Beantwortung der Frage, warum an den europäischen Höfen der Adel so zahlreich vertreten war, zum einen von der Theorie der ›Domestizierung‹ des Adels aus, zum anderen von dessen ökonomischer Abhängigkeit, revidiert Andreas Pecar beide Annahmen. Ziel der adligen Hofmitglieder war es demnach, mithilfe... mehr
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Beschreibung
Ging die bisherige Hofforschung bei der Beantwortung der Frage, warum an den europäischen Höfen der Adel so zahlreich vertreten war, zum einen von der Theorie der ›Domestizierung‹ des Adels aus, zum anderen von dessen ökonomischer Abhängigkeit, revidiert Andreas Pecar beide Annahmen. Ziel der adligen Hofmitglieder war es demnach, mithilfe finanzieller Investitionen, die für die Erfordernisse einer Stellung am kaiserlichen Hof und für die kulturelle Selbstdarstellung aufgebracht werden mussten, das symbolische Kapital der Adelsfamilie dauerhaft zu mehren und damit letztlich der Gefährdung einer schwankenden kaiserlichen Gunst zu entziehen.

Im ersten Teil der Studie werden Art und Umfang der Mittel untersucht, die für eine erfolgreiche Teilnahme am Hofleben investiert werden mussten. Der zweite Teil analysiert die Normen, durch die das Hofzeremoniell mit seiner komplizierten Hierarchie geregelt wurde. In einem dritten Teil schließlich werden solche Formen aristokratischer Selbstdarstellung aufgezeigt, die nicht dem kaiserlichen Einfluss unterlagen und sich u.a. in baulichen Aktivitäten des Adels manifestierten.

2003. VIII, 432 S., 12 s/w Abb., 13 Tab., geb.
  • B167252
    • Buch
    • B167252
    • 978-3-534-16725-8
    • 03.06.2003
    • wbg Academic
    • 440
    • 12 Illustrationen, schwarz-weiß;13 Tabellen, schwarz-weiß
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
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    »... ein ebenso anregendes wie grundlegendes Werk über den Kaiserhof im Zeitalter des Absolutismus.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »Der Autor überzeugt mit seiner Arbeit einerseits durch eine fundierte Quellenaufbereitung und andererseits durch eine konsistente Theorieperspektive. In seiner Deutung der Machtstrukturen und -mechanismen weitet...
    comment (2)
    Pressestimmen

    ... ein ebenso anregendes wie grundlegendes Werk über den Kaiserhof im Zeitalter des Absolutismus.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Der Autor überzeugt mit seiner Arbeit einerseits durch eine fundierte Quellenaufbereitung und andererseits durch eine konsistente Theorieperspektive. In seiner Deutung der Machtstrukturen und -mechanismen weitet Pecar seinen Blickwinkel mithilfe soziologischer Konzepte von Interaktion (Niklas Luhmann) und Ressourcen bzw. Kapital (Pierre Bourdieu), die davor bewahren, mit der Sicht auf historische Quellen an der Oberfläche zu bleiben. Das schillernde Panorama der höfischen Arbeit des Adels ist gut lesbar und gelegentlich unterlegt mit dem distanzierten Humor eines Beobachters des 21. Jahrhunderts.

    Archiv für Sozialgeschichte online

    Eine gelungene, reich belegte und überzeugend abstrahierende Fallstudie, die eine schlüssige These konsequent und überzeugend umsetzt.

    Historische Zeitschrift

    Der Leser ist am Ende fasziniert von dem Zusammenspiel der Kräfte an diesem bedeutenden patrimonialen Herrscherhof, der so ganz anders etwa als der französische Königshof funktioniert.

    Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde

    Andreas Pecar argumentiert in einem zugleich nüchternen und eleganten Stil reflektiert und überzeugend – so schlüssig, dass man gelegentlich denkt, man habe das Dargestellte doch eigentlich schon gewusst. Man wusste es nicht – man wird nach der Lektüre dieser Arbeit mit anderen Augen durch Wien gehen als zuvor.

    Zeitschrift für historische Forschung

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