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Die Verwaltung des römischen Kaiserreiches

Ausbüttel, Frank M.

Die Verwaltung des römischen Kaiserreiches

Von der Herrschaft des Augustus bis zum Niedergang des Weströmischen Reiches
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Die Römer lebten seit der Zeit der späten Republik in dem Bewußtsein, ein grenzenloses Reich geschaffen zu haben. Die einzige Gemeinsamkeit unterschiedlichster Räume und ihrer ethnisch-kulturell vielfältigen Einwohner war oft genug die römische Herrschaft. Wie haben es die Römer dennoch geschafft, ihr Reich zusammenzuhalten und es so effizient... mehr
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Beschreibung
Die Römer lebten seit der Zeit der späten Republik in dem Bewußtsein, ein grenzenloses Reich geschaffen zu haben. Die einzige Gemeinsamkeit unterschiedlichster Räume und ihrer ethnisch-kulturell vielfältigen Einwohner war oft genug die römische Herrschaft. Wie haben es die Römer dennoch geschafft, ihr Reich zusammenzuhalten und es so effizient zu verwalten?

Verwaltet wurde von der römischen Zentrale aus wie auch subsidiär durch die verschiedenen zu Rom gehörigen Städte. Dabei ist zu unterscheiden zwischen kontrollierender und ausführender Verwaltung. Das Buch gibt einen komprimierten Überblick über die Verwaltungsgeschichte des kaiserzeitlichen Roms und fragt insbesondere nach der Effizienz und der außerordentlichen Stabilität der römischen Verwaltung.

Der zeitliche Rahmen des Buches erstreckt sich von der Herrschaft des Augustus bis zum Niedergang des Weströmischen Reiches. Die Kontinuität der Verwaltungsstrukturen machen hier eine Unterscheidung zwischen Prinzipat und Dominat überflüssig.

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1998. IX, 222 S. mit 3 Zeichn., 4 Tab. und 2 Kt., kart.
  • B189515
    • Buch
    • B189515
    • 978-3-534-18951-9
    • 01.09.2005
    • wbg Academic
    • 231
    • 4 Tabellen, schwarz-weiß;3 Zeichnungen, schwarz-weiß
    • Deutsch
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    comment (2)
    Pressestimmen

    Die Römer lebten seit der Zeit der späten Republik in dem Bewusstsein, ein grenzenloses Reich geschaffen zu haben, dessen Ausdehnung es durchaus mit jener der Territorien heutiger Großmächte aufnehmen konnte. Wie haben es die Römer dennoch geschafft, ihr Reich zusammenzuhalten und es so effizient zu verwalten? Das Buch behandelt in komprimierter Form die wichtigsten Bereiche der römischen Reichsverwaltung (Verwaltungsbau, Steuererhebung, Lebensmittelversorgung, Post, Strassen, Wasserleitungen, öffentliche Bauten und Anlagen, Gerichtswesen, Alimentarwesen etc.). Der Autor liefert mit seinem Buch einen umfassenden Beitrag zu diesem Thema, das im Studienfach Alte Geschichte einen großen Stellenwert einnimmt und zu dem es keine vergleichbaren Veröffentlicheungen im deutschen Sprachraum gibt.

    helvetia archaeologica

    Das römische Imperium umfasste in seinem riesigen Territorium eine Vielzahl verschiedener älterer Kulturen und Staatsformen. Dennoch konnten römische Kultur und Zivilisation eine solche Integrationskraft entwickeln, dass das Reich bis zu einem gewissen Grade ein funktionierender Zentralstaat wurde. Dies ist nicht zuletzt in der hoch entwickelten Verwaltung mit ihren diversen Aufgabenbereichen und differenzierten Methoden und Strukturen begründet, die das vorliegende Werk eingehend beleuchtet: Angefangen vom Aufbau der Verwaltung und der Organisation und Praxis der Gerichtsbarkeit über die Probleme der inneren Sicherheit, das Finanz-, Straßen- und Bauwesen bis hin zur Lebensmittelversorgung in den Städten u.v.a. vermittelt das Buch ein vertieftes Verständnis der zivilisatorischen Leistung der Römer, die für Europa grundlegend war. Es sollte in keiner Kollegstufen- und Lehrerbibliothek fehlen.

    lesenswert

    Das Buch Ausbüttels füllt eine seit langem bestehende Lücke, indem es die Verwaltung des römischen Kaiserreiches darstellt und zu beurteilen versucht. Zunächst wird der Verwaltungsaufbau im Laufe der Jahrhunderte beleuchtet. Ausbüttel stellt dabei anschaulich die Veränderungen und zunehmenden Spezialisierungen der verschiedenen Ämter dar ... Anschließend werden die verschiedenen klassischen Bereiche der Verwaltung, Innere Sicherheit, Gerichtsbarkeit, Finanz-, Straßen-, Post- und Bauwesen, die Lebensmittelversorgung der Städte und das Alimentarwesen beschrieben. Innerhalb der Kapitel beginnt Ausbüttel in der Regel mit der augusteischen Zeit, um dann anhand von charakteristischen Einschnitten aufzuzeigen, wie sich die verschiedenen Kaiser bemüht haben, die Administration effizienter zu gestalten ... Zum Schluss des Werkes versucht Ausbüttel, die Ergebnisse der einzelnen Kapitel zusammenzufassen und zu beurteilen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Rom auch in der Kaiserzeit noch mit einem kleinen Beamtenapparat auskam, der vor allem Kontrollfunktionen über die weiterbestehenden lokalen Selbstverwaltungen ausübte ... Schließlich bleibt noch das Literaturverzeichnis zu loben. Es befindet sich auf dem neuesten Stand der Forschung und gibt zahlreiche weiterführende Hinweise.

    Fazit: Frank M. Ausbüttel hat ein sehr informatives und lesenswertes Buch geschrieben.

    Forum Classicum

    Man kann die stupenden Kenntnisse des Vf.s nur bewundern, ebenso wie er mit klugem Urteil die Fülle des Materials in den Griff bekommt.

    Historische Zeitschrift

    Die Verwaltung des Römischen Reiches in der Kaiserzeit ... in knapper Form zur Darstellung zu bringen, war keine leichte Aufgabe, die aber im vorliegenden Band mit großer Sachkenntnis und der Fähigkeit, das Wesentliche herauszuheben, gelöst ist ... Gerade im heutigen Unterricht, wo das Interesse für das konkrete Leben auch der einfachen Leute in der Antike auf besonderes Interesse stößt, wird man gern auf ein solches Sachbuch zurückgreifen. Das Allzumenschliche wirkt wie ein Brückenschlag in die Gegenwart, doch werden andererseits auch die Unterschiede nicht verwischt.

    Schweizerischer Altphilologenverband Bulletin

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