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Die Gesellschaftstheorie Adornos

Auer, Dirk / Bonacker, Thorsten / Müller-Doohm, Stefan (Hrsg.)

Die Gesellschaftstheorie Adornos

Themen und Grundbegriffe
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Das Interesse an den soziologischen Analysen des bedeutenden Philosophen und Soziologen Theodor W. Adorno (1903 – 1969), an seiner Konstruktion von Gesellschaft als System funktionaler Abhängigkeiten und an seinem dialektischen Vernunftkonzept ist bis heute wach geblieben und hat immer wieder zu Auseinandersetzungen über die Aktualität des... mehr
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Beschreibung
Das Interesse an den soziologischen Analysen des bedeutenden Philosophen und Soziologen Theodor W. Adorno (1903 – 1969), an seiner Konstruktion von Gesellschaft als System funktionaler Abhängigkeiten und an seinem dialektischen Vernunftkonzept ist bis heute wach geblieben und hat immer wieder zu Auseinandersetzungen über die Aktualität des Adornoschen gesellschafts- und vernunftkritischen Paradigmas geführt. Diese gerade jetzt neu in Gang kommende Debatte aufgreifend führt dieser Sammelband nicht nur in die wesentlichen Begriffe von Adornos Gesellschaftstheorie ein, sondern überprüft zugleich ihre Tragfähigkeit im Lichte der gegenwärtigen sozialwissenschaftlichen Diskussion. Das Spektrum der behandelten Themen umfasst die grundlegenden Aspekte der Kritischen Theorie wie die Kulturindustrie, die Dialektik der Aufklärung und das Ende der Indiviualität, berücksichtigt aber ebenso weniger geläufige Denkfiguren, die sich mit Sprache, Geschlechterbeziehung und Moralphilosophie auseinandersetzen. Alle Beiträge enthalten Hinweise auf die jeweils bedeutsamen Textpassagen im Werk Adornos. Geboten wird also nicht nur eine an den Grundbegriffen orientierte Einführung in einen der bedeutendsten Entwürfe einer Theorie der modernen Gesellschaft, sondern auch die Verortung Adornos im Kontext der Gegenwartssoziologie. Der Band stellt damit das unerlässliche Grundlagenwissen für die jüngste Rezeptionsphase von Adornos Werk zur Verfügung.

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1998. VIII, 222 S., kart.
  • B189736
    • Buch
    • B189736
    • 978-3-534-18973-1
    • 01.09.2005
    • wbg Academic
    • 230
    • Deutsch
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    comment (2) Pressestimmen
    »Einer der Reize liegt im interdisziplinären Charakter dieser Einführung. Wie Adorno Soziologe, Philosoph und Kunsttheoretiker gewesen ist, kommen auch hier Vertreter der jeweiligen Bereiche zu Wort.« Diabolo »Der als Einführung konzipierte Band bietet ein breites Themenspektrum, das die Vielfalt des Adornoschen Denkens deutlich macht.« Das...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Einer der Reize liegt im interdisziplinären Charakter dieser Einführung. Wie Adorno Soziologe, Philosoph und Kunsttheoretiker gewesen ist, kommen auch hier Vertreter der jeweiligen Bereiche zu Wort.

    Diabolo

    Der als Einführung konzipierte Band bietet ein breites Themenspektrum, das die Vielfalt des Adornoschen Denkens deutlich macht.

    Das Argument

    Mit den gegenwärtigen Bemühungen, sich von den Makeln der Nazi-Vergangenheit zu befreien, korrespondiert eine Tendenz innerhalb der Sozialwissenschaften, Adornos und Horkheimers Kritische Theorie nach Auschwitz an die Erfahrungen des deutschen Faschismus zu binden und damit als unzeitgemäß zu verwerfen. Dagegen versucht der von Auer / Bonacker / Müller-Doohm herausgegebene Einführungsband ... deren Aktualität herauszuarbeiten ... Der interdisziplinäre Charakter dieser Einführung zeigt sich in der Vielfalt der behandelten Themen. Neben der Auseinandersetzung mit Kritischer Theorie der Gesellschaft nach Auschwitz werden die Themen Individualität, Kulturindustrie und Kunst aufgegriffen. Darüber hinaus kommen auch bislang vernachlässigte Themen wie Liebe und Geschlechterbeziehungen oder die Frage nach einer Konzeption der Moraltheorie bei Adorno zur Sprache.

    Die innerhalb einer Forschungsgruppe der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg zumeist von jungen NachwuchswissenschaftlerInnen geschriebenen Beiträge richten sich ausdrücklich an diejenigen, die mit Adornos Schriften ›noch kaum oder wenig vertraut sind‹ ... Hinsichtlich des angestrebten Aktualitätsbezuges der Beiträge ist das Mitdenken der LeserInnen gefordert. Jedenfalls gelingt es den AutorInnen, Adornos Bedeutung für die kritische Reflexion gesellschaftlicher Verhältnisse aufzuzeigen.

    Ossietzky – Zweiwochenschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft

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