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Christen und Juden

Jung, Martin H.

Christen und Juden

Die Geschichte ihrer Beziehungen
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Seit den jüdischen Anfängen des Christentums war das Verhältnis der beiden Religionen kompliziert. Der Theologe Martin H. Jung macht in seiner historischen Überblicksdarstellung die Entwicklung dieser interreligiösen Beziehung von den Anfängen des Christentums bis heute verständlich. Dabei interessiert ihn neben der gesellschaftlichen und... mehr
Group 53
Beschreibung
Seit den jüdischen Anfängen des Christentums war das Verhältnis der beiden Religionen kompliziert. Der Theologe Martin H. Jung macht in seiner historischen Überblicksdarstellung die Entwicklung dieser interreligiösen Beziehung von den Anfängen des Christentums bis heute verständlich. Dabei interessiert ihn neben der gesellschaftlichen und religiösen Praxis auch deren theologische Grundlage, die hier erstmals umfassend analysiert wird. Dargestellt werden auf dieser Basis die Bilder und religiösen Konzepte, die das Fremdbild der anderen Religion prägten. Die christliche Perspektive ist dabei durchgängig konfessionsübergreifend. Neben der ausführlichen Darstellung des christlichen Antisemitismus und seiner Kulmination im Holocaust berücksichtigt der Autor auch die positiven Traditionen eines Verhältnisses, das bis heute die deutsche Gesellschaft, aber auch die internationale Politik prägt.

2008. 302 S., Fadenh., geb.
  • B191331
    • Buch
    • B191331
    • 978-3-534-19133-8
    • 13.10.2008
    • wbg Academic
    • 302
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Was beeindruckt: die geschichtsschreibende Souveränität des Autors, seine nüchtern-präzise Sprache und ein Urteilsvermögen, das gepaart ist mit dem Mut zusammenzufassen. Es ermöglicht die Bändigung der Stofffülle – und zwar so reflektiert, dass man gehaltvolle Einsichten und Orientierungswissen gewinnt.« Christ in der Gegenwart »Dieses gut...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Was beeindruckt: die geschichtsschreibende Souveränität des Autors, seine nüchtern-präzise Sprache und ein Urteilsvermögen, das gepaart ist mit dem Mut zusammenzufassen. Es ermöglicht die Bändigung der Stofffülle – und zwar so reflektiert, dass man gehaltvolle Einsichten und Orientierungswissen gewinnt.

    Christ in der Gegenwart

    Dieses gut lesbare Ergebnis einer vorurteilslosen Forschungsarbeit analysiert, informiert und erhellt die vielfältigen Schichten des jüdisch-christlichen Verhältnisses. Ein Gewinn für jeden Juden und jeden Christenmenschen.

    Deutschlandradio

    Ein rundum spannendes Buch, das eine komplexe Geschichte nachzeichnet, ohne deren Kenntnis viele gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen nicht zuverstehen sind.

    Die Gemeinde

    Jungs Darstellung ist hervorragend geschrieben, zeichnet sich durch gute Lesbarkeit aus und überfordert die Leserschaft nicht mit Fußnoten. Am Ende jedes überschaubaren Kapitels finden sich Literaturangaben. Trotz des für die enorme Zeitspanne viel zu geringen Raums zeichnet sich Jungs Buch durch große Detailkenntnis, durch wichtige Differenzierungen und Betonung der Komplexität aus. Er stattet damit die Leserschaft mit einem Fundus an Material aus, das vor allem als unverzichtbares Basiswissen für Studierende und für interessierte gebildete ›Laien‹ gelten kann. Diese Kritikpunkte schmälern jedoch nicht den prinzipiellen Eindruck einer überaus lesenswerten und ungemein bereichernden Studie.

    Theologisch-Praktische Quartalschrift

    Die Gesamtdarstellung ist in gut lesbarem Stil geschrieben; Jung bringt viel Informationen und fasst zusammen; dabei verzichtet er auf explizite Auseinandersetzung mit der Sekundärliteratur wie auf Anmerkungen; die lobenswert einfache Sprache des Bandes sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Verfasser die neuere wissenschaftliche Diskussion stets präsent ist und das Buch ein hohes Reflexionsniveau hält.

    Zeitschrift für Kirchengeschichte

    Der Kirchenhistoriker Martin H. Jung aus Osnabrück legt mit diesem gut strukturierten und übersichtlich gestalteten Band einen wichtigen Beitrag zum Verhältnis von Christen und Juden vor, der auch zu den aktuellen Debatten unverzichtbare Grundlageninformationen liefert.

    Homiletisch-Liturgisches Korrespondenzblatt

    materialreiche, auch für Nichttheologen sehr gut lesbare Darstellung.

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