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Anatomie der Konservativen Revolution

Breuer, Stefan

Anatomie der Konservativen Revolution

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Zur »Konservativen Revolution« werden Zeitschriften wie ›Die Tat‹, das ›Deutsche Volkstum‹ und die ›Deutsche Rundschau‹, Kreise wie der Juniklub (Moeller van den Bruck, Max Hildebert Boehm) oder die Gruppen um Ernst Jünger und Ernst Niekisch, aber auch einzelne Autoren wie Spengler, Freyer, Schmitt oder Jung gezählt. Gibt es aber überhaupt... mehr
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Beschreibung
Zur »Konservativen Revolution« werden Zeitschriften wie ›Die Tat‹, das ›Deutsche Volkstum‹ und die ›Deutsche Rundschau‹, Kreise wie der Juniklub (Moeller van den Bruck, Max Hildebert Boehm) oder die Gruppen um Ernst Jünger und Ernst Niekisch, aber auch einzelne Autoren wie Spengler, Freyer, Schmitt oder Jung gezählt. Gibt es aber überhaupt genügend Gemeinsamkeiten, um diese Strömung des politischen Denkens der Weimarer Republik unter einem Oberbegriff zusammenfassen und in den großen Strom konservativen Denkens einordnen zu können? Unter biographischen und mentalitätsgeschichtlichen Gesichtspunkten wird zunächst die Herkunft der Autoren ausgeleuchtet, sodann mit Hilfe der idealtypischen Methode ihre Stellung zu zentralen politischen Begriffen wie Staat, Volk, Nation, Reich, Rasse analysiert und schließlich ihre Position im politischen Kräftespiel Weimars behandelt.

Sonderausgabe der 2., durchges. und korr. Aufl. 1995. (II)V, 232 S., kart.
  • B19196X
    • Buch
    • B19196X
    • 978-3-534-19196-3
    • wbg Academic
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Mit immensem Fleiß hat er die Gedankenwelt seiner Autoren zu Themen wie ›Nation und Volk‹, ›Rasse‹, ›Herrschaft‹, ›Reich‹ erkundet, miteinander in Beziehung gesetzt und beschrieben. In der Einleitung schreibt Breuer in Anlehnung an eine Arbeit von P. Kondylis, dass die Konservative Revolution nicht die Fortsetzung des ursprünglichen...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Mit immensem Fleiß hat er die Gedankenwelt seiner Autoren zu Themen wie ›Nation und Volk‹, ›Rasse‹, ›Herrschaft‹, ›Reich‹ erkundet, miteinander in Beziehung gesetzt und beschrieben. In der Einleitung schreibt Breuer in Anlehnung an eine Arbeit von P. Kondylis, dass die Konservative Revolution nicht die Fortsetzung des ursprünglichen Konservatismus mit anderen Mitteln gewesen sei: etwas Neues sei mit ihr entstanden. Was dieses Neue ist, beschreibt Breuer ausführlich und kenntnisreich an den ausgewählten Autoren.

    Süddeutsche Zeitung

    Wollte man den zahlreichen Handbüchern, Monographien und Aufsätzen zur politischen Ideengeschichte Glauben schenken, so meint ›Konservative Revolution‹ eine eigenständige politische Tradition, die in der Weimarer Rechten ihren Ausgang nahm. Das Oxymoron mag als poetisches Bild oder als rhetorische Figur, wie Thomas Mann und Hugo von Hofmannsthal es in den zwanziger Jahren verwendet haben, und als synthetisierende Metapher wirkungsvoll sein, als wissenschaftlicher Begriff aber ist es ein Bluff. Stefan Breuer gehört zu den wenigen, die sich nicht haben düpieren lassen. Seine ›Anatomie der Konservativen Revolution‹ meint in erster Linie Zergliederung. Vor allem anhand einer detaillierten Analyse von Schlüsselbegriffen wie ›Nation‹, ›Volk‹, ›Reich‹, ›Sozialismus‹ kann er deutlich machen, dass die als konservative Revolutionäre ausgegebene Autorengruppe (Moeller van den Bruck, Oswald Spengler, Carl Schmitt, Hans Freyer, Ernst Jünger, Hans Zehrer, Ernst Niekisch und Edgar Julius Jung) über kein konsistentes theoretisches Intrumentarium verfügte. Sein Befund ist eindeutig: ›Ein Kernbestand politischer, sozialer oder wirtschaftlicher Überzeugungen, der nur den Autoren der Konservativen Revolution eigen wäre und sie von anderen Richtungen unterschiede, ist nicht auszumachen.‹

    Konkret

    Schon jetzt aber darf gesagt werden, dass Breuers dichte, am Stilideal der brevitas ausgerichtete Analyse zu den erhellendsten Beiträgen zur politischen Ideengeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts zu zählen ist, die in den letzten Jahren erschienen sind. Stilistisch brillant und mit großer argumentativer Klarheit führt er durch eine untergegangene geistig-politische Landschaft.

    FAZ

    Breuers Buch zeichnet sich durch scharfsinnige Analyse ohne jede Geschwätzigkeit aus. Das Schrifttum der wichtigsten einschlägigen Intellektuellen, auch die relevante Sekundärliteratur ist relativ vollständig erfasst und in der Regel kritisch verarbeitet ... wer künftig über das rechtsradikale Ideengebräu in der Weimarer Republik und in den Anfängen des Dritten Reiches arbeitet, wird an dieser Studie nicht vorbeikommen.

    Historische Zeitschrift

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