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Philosophie der Menschenrechte

Bielefeldt, Heiner

Philosophie der Menschenrechte

Grundlagen eines weltweiten Freiheitsethos
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Das Buch will die Universalität der Menschenrechte verteidigen und kritisch mit der multikulturellen Welt vereinbaren. Gegen kulturrelativistische Aufweichungen gilt es zunächst den freiheitlichen Anspruch moderner Menschenrechte zu klären. Dies geschieht vor allem in der Auseinandersetzung mit der Philosophie Kants. Es zeigt sich, dass... mehr
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Beschreibung
Das Buch will die Universalität der Menschenrechte verteidigen und kritisch mit der multikulturellen Welt vereinbaren. Gegen kulturrelativistische Aufweichungen gilt es zunächst den freiheitlichen Anspruch moderner Menschenrechte zu klären. Dies geschieht vor allem in der Auseinandersetzung mit der Philosophie Kants. Es zeigt sich, dass Menschenrechte trotz ihrer spezifisch modernen Gestalt durchaus an humane Einsichten westlicher, aber auch nicht-westlicher Traditionen anknüpfen, wie am Beispiel islamischer Menschenrechtsdebatten gezeigt wird. Um Hindernisse für eine interkulturelle Verständigung über Menschenrechte auszuräumen, sind exklusive kulturelle »Erbansprüche« (z.B. die Gleichsetzung der Menschenrechte mit »westlichen Werten«) abzulehnen sowie abstrakte Gegensätzlichkeiten (z.B. Individualismus versus Kommunitarismus) aufzubrechen.

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1998. IX, 230 S., kart.
  • B196961
    • Buch
    • B196961
    • 978-3-534-19696-8
    • wbg Academic
    • 239
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    Der Autor »besinnt sich in seinem Buch auf die philosophischen Grundlagen der Menschenrechte. Vor allem das Gedankengebäude Immanuel Kants bietet dem Autor Anhaltspunkte für die weltweite Gültigkeit der Menschenrechte, ohne dabei Menschenrechtsinterpretationen anderer Kulturen und Religionen, vor allem des Christentums und des Islams, aus den...
    comment (2)
    Pressestimmen
    Der Autor

    besinnt sich in seinem Buch auf die philosophischen Grundlagen der Menschenrechte. Vor allem das Gedankengebäude Immanuel Kants bietet dem Autor Anhaltspunkte für die weltweite Gültigkeit der Menschenrechte, ohne dabei Menschenrechtsinterpretationen anderer Kulturen und Religionen, vor allem des Christentums und des Islams, aus den Augen zu verlieren ... Ein empfehlenswertes Buch

    . ai-Journal

    Dem Autor kommt mit der philosophischen Besinnung auf den normativen Anspruch der Menschenrechte das Verdienst zu, nicht nur zur Selbstvergewisserung in der Frage der Definition und Geltung der Menschenrechte beigetragen zu haben. Darüber hinaus bietet die Arbeit überzeugende Argumente gegen eine in der Diskussion sowohl von Anhängern wie Gegnern des individualistischen und universalistischen Menschenrechtsverständnisses immer wieder beschworene falsche Entgegensetzung von ›islamischen‹ und ›westlichen‹ Auffassungen, die als Ausdruck einer kulturalistischen Verengung gilt. Dabei zeigt sich auch deutlich, dass Menschenrechte keineswegs selbstverständlicher Bestandteil der abendländischen Tradition waren und sind, sondern erst als Ergebnis einer politischen Auseinandersetzung durchgesetzt wurden.

    Aufklärung und Kritik

    ... viele Denkanstöße (gehen) von der Arbeit aus. Sie ist gut recherchiert, was auch das Literaturverzeichnis belegt, das eine Auswahl verschiedenster Forschungsdisziplinen enthält, sowie das sorgsam erarbeitete Sachregister, das dem Leser einen unbeschwerten Zugang zur Arbeit ermöglicht. Dazu tragen ebenfalls die Zusammenfassung sowie der einfach zu lesende Stil bei. Summa summarum eine empfehlenswerte Lektüre zum Thema Menschenrechte!

    Ethica – Wissenschaft und Verantwortung

    Die Lektüre des Buches ist für jeden, der sich mit der Thematik der Menschenrechte befasst, uneingeschränkt zu empfehlen.

    Salzburger Theologische Zeitschrift

    Ein anspruchsvolles und wichtiges Buch in einer Zeit, in der unser politisch-rechtliches Freiheitsethos es schwer hat.

    Badische Zeitung

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