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Platons ›Staat‹

Kersting, Wolfgang

Platons ›Staat‹

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Mit diesem Buch liegt die erste vollständige Interpretation von Platons ›Staat‹ in deutscher Sprache vor. Sie verfolgt drei Ziele: Im Rahmen einer textgenauen Erschließung des Argumentationsverlaufs sucht sie die vorgetragenen Einzelargumente in klare Konturen zu fassen und kritisch zu diskutieren, denn weder Verehrung noch historischer Abstand... mehr
Group 53
Beschreibung
Mit diesem Buch liegt die erste vollständige Interpretation von Platons ›Staat‹ in deutscher Sprache vor. Sie verfolgt drei Ziele: Im Rahmen einer textgenauen Erschließung des Argumentationsverlaufs sucht sie die vorgetragenen Einzelargumente in klare Konturen zu fassen und kritisch zu diskutieren, denn weder Verehrung noch historischer Abstand sollten daran hindern, Platons Gedanken sorgfältig zu prüfen und zu würdigen. Neben der argumentationslogischen Analyse untersucht die Darstellung den kompositorischen Zusammenhang der Argumente und Lehrstücke sowie ihre literarische Fassung. Damit wird der Aufbau des Werks freigelegt, der Rhythmus der Gedankenführung bestimmt und die enge Verbindung zwischen Gedankenkunst und Sprachkunst bei Platon herausgestellt. Zur Texterschließung treten außerdem philosophiehistorische Vergleichsbetrachtungen, in denen die platonischen Überzeugungen den Positionen anderer Denker, wie z.B. Machiavelli, Hobbes oder Kant, gegenübergestellt werden. Dadurch werden die systematische Eigentümlichkeit und der philosophiegeschichtliche Ort von Platons ›Staat‹ genauer bestimmt.

2., durchges. und korr. Aufl. 2006. X, 341 S., kart.
  • B200497
    • Buch
    • B200497
    • 978-3-534-20049-8
    • 20.07.2006
    • wbg Academic
    • 352
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    Der »Kommentar (lässt) in jeder Zeile den kompetenten, argumentationsstarken, einfallsreichen und in seiner sprachlichen Innovationslust kaum zu bremsenden Gegenwartsphilosophen erkennen. Er folgt dem Text minutiös, gibt pointierte Inhaltsangaben, trägt prägnante Analysen der einzelnen Gedankenschritte vor und beschränkt sich wohltuend auf eine...
    comment (2)
    Pressestimmen
    Der

    Kommentar (lässt) in jeder Zeile den kompetenten, argumentationsstarken, einfallsreichen und in seiner sprachlichen Innovationslust kaum zu bremsenden Gegenwartsphilosophen erkennen. Er folgt dem Text minutiös, gibt pointierte Inhaltsangaben, trägt prägnante Analysen der einzelnen Gedankenschritte vor und beschränkt sich wohltuend auf eine philosophische Deutung, die philologische Fragen den Fachleuten überlässt ... Kersting zeigt einfach am Text, dass Platon alles das, was er angeblich nicht hat schreiben wollen, in der ›Politeia‹ längst geschrieben hat.

    Die Zeit

    Die erste vollständige Interpretation von Platons Hauptwerk ... stellt das platonische Denken exakt nach der Originaltext-Folge vor. Dabei ist es gelungen, eine profunde Übersichtlichkeit in die sehr komplexe, ja hintergrundreiche, zwischenzeitige Diskurstechnik Platons zu bringen.

    Kersting erörtert in geradezu bestechender Klarheit die geläufigen Gerechtigkeitsvorstellungen, definiert diese Entwicklung und den Aufbau des Gemeinwesens, analysiert in präziser, detailtreuer Weise die Verwirklichung des Idealstaates durch Regeln und Gleichnisse ... Im letzten Teil analysiert Kersting Platons Gerechtigkeits- und Glücksweisen in dessen Staatsmodellreihe auf anschauliche Weise: Timokratie ... Oligarchie ... Demokratie ... Schliesslich fragt Kersting, auf den Spuren Sokrates, wie entsteht aus der Demokratie eine Tyrannis ... Platons Antimodelle von der Staatsseele und der Menschenseele, ihr Selbst und andere zerstörerisches Treiben, werden eindrucksvoll und ausgewogen vordiskutiert ... Tröstlich wird abschliessend die Unsterblichkeit der Seele und der Lohn für die Gerechten im Diesseits wie im Jenseits verhandelt ... ›Platons Staat‹ stellt uns damit heute und hochaktuell ein Wahlprogramm vor, für eine gerechte Lebensführung in uns, in der Staatengemeinschaft und in einer universal wirkenden Gesetzmäßigkeit aktiv tätig zu werden.

    Kultur-punkt.ch

    Der Autor legt mit diesem Buch die erste fortlaufende Interpretation von Platons

    Politeia

    in deutscher Sprache vor. Eine Interpretation, die Studierenden der Philosophie den Zugang zu diesem komplexen und vielschichtigen Werk Platons erleichtern kann.

    ekz-Informationsdienst

    Die Aufnahme eines Bandes über Platons ›Staat‹ in die Reihe ›Werkinterpretationen‹ ist sehr zu begrüßen. Der Verf., Professor für Philosophie an der Universität Kiel, hat erstmals in deutscher Sprache den Versuch unternommen, ›den meisterhaftesten der Meisterdialoge Platons‹ vollständig hinsichtlich Inhalt und Gehalt zu analysieren und zu interpretieren. Drei Ziele verfolgt er dabei: 1. eine klare Herausstellung und kritische Diskussion der vorgetragenen Einzelargumente; 2. den Aufbau des Werks und die Gedankenführung aufzuzeigen und 3. die texterschließende Untersuchung mit Vergleichsskizzen und systematisch-historischen Konfrontationen anzureichern. Die Interpretation ist ganz auf den Inhalt ausgerichtet, stets niveauvoll und durch philosophiehistorische Vergleichsskizzen anregend ... Das detaillierte Inhaltsverzeichnis ersetzt praktisch ein Register. Sehr hilfreich sind auch die knappe Zusammenfassung zum Gesamtwerk und die gute Auswahlbibliographie.

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