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Mediengeschichte – vor und nach Gutenberg

Wenzel, Horst

Mediengeschichte – vor und nach Gutenberg

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Ohne die Erfindung des Buchdrucks hätte die Reformation vielleicht keinen Erfolg gehabt. Welche Auswirkungen hatte das Buch auf den Lauf der Geschichte? Welche Elemente übernimmt es aus der Handschriftenkultur, wo bringt es Neuerungen? Oder noch früher angesetzt: Wie unterscheidet sich eine schreibende und lesende Gesellschaft in Wahrnehmung,... mehr
Group 53
Beschreibung
Ohne die Erfindung des Buchdrucks hätte die Reformation vielleicht keinen Erfolg gehabt. Welche Auswirkungen hatte das Buch auf den Lauf der Geschichte? Welche Elemente übernimmt es aus der Handschriftenkultur, wo bringt es Neuerungen? Oder noch früher angesetzt: Wie unterscheidet sich eine schreibende und lesende Gesellschaft in Wahrnehmung, Gedächtnis und Denken von einer schriftlosen Kultur? Was bedeutet die ›digitale Revolution‹ für uns? Und was passiert, wenn schreibende und nicht schreibende Kulturen aufeinander treffen?

Die 12 Aufsätze des Bandes stellen Schwerpunkte der Mediengeschichte vor, indem in exemplarischen Studien die jeweiligen Medienwechsel und Medienumbrüche vor und nach Gutenberg charakterisiert werden. Es geht um den Übergang von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit im Mittelalter, dann von der Schriftlichkeit zum gedruckten Buch in der Frühen Neuzeit und schließlich von der Buchkultur zur Kultur der elektronischen Medien heute.

2., durchges. Aufl. 2008. 312 S. mit 58 s/w Abb., Fadenh., geb.
  • B200802
    • Buch
    • B200802
    • 978-3-534-20080-1
    • 04.05.2007
    • wbg Academic
    • 312
    • 58 Illustrationen, schwarz-weiß
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Dass sich die mediale Konstellation verändert hat, dass der Stellenwert der Literatur im Zuge der digitalen Revolution zugunsten der digitalen Medien gelitten hat, beobachten Kommunikations- und Sozialforscher seit langem ... Es ist das Verdienst von Horst Wenzel, Altgermanist und Mediävist an der Humboldt-Universität Berlin, diesen...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Dass sich die mediale Konstellation verändert hat, dass der Stellenwert der Literatur im Zuge der digitalen Revolution zugunsten der digitalen Medien gelitten hat, beobachten Kommunikations- und Sozialforscher seit langem ... Es ist das Verdienst von Horst Wenzel, Altgermanist und Mediävist an der Humboldt-Universität Berlin, diesen Wahrnehmungsprozess in einen größeren kulturgeschichtlichen Zusammenhang gestellt zu haben ...

    ... Kurzum: Wer eine kulturgeschichtliche Antwort auf die Herausforderung der Neuen Medien geben möchte, der sollte auf Horst Wenzels Werk zurückgreifen. Immer dann, wenn die Deutungshoheit der Geistes- und Kulturwissenschaften angezweifelt wird, da sie weit entfernt von der ›digitalen Revolution‹ ein Schattendasein führten, muss man in Erinnerung rufen, dass die Kultur der elektronischen Medien medial wie symbolisch keine ›creatio ex nihile‹ darstellt, sondern auf bereits etablierten Codes aufbaut. Dies an zahlreichen, interessant analysierten und optisch sehr ansprechenden Beispielen betont zu haben, ist nicht die geringste Leistung des Berliner Gelehrten.

    www.literaturkritik.de

    Die von dem Mediävisten Horst Wenzel vorgelegte Mediengeschichte ist ein gutes Beispiel dafür, welche zum Teil doch sehr anderen Fragestellungen und Herangehensweisen in der Medien- oder besser Medialitätswissenschaft verfolgt wurden.

    Publizistik

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