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Band I: Altertum

Pöhlmann, Egert

Band I: Altertum

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Das kritische Bemühen um den richtigen Wortlaut der Texte griechischer und lateinischer Autoren ist ebenso alt wie die Überlieferung der Werke selbst. Die vorliegende Einführung soll dem Benutzer wissenschaftlicher Ausgaben die Methoden der Textkritik antiker Literatur darstellen und ihm helfen, die Frage nach der Zuverlässigkeit der von den... mehr
Group 53
Beschreibung
Das kritische Bemühen um den richtigen Wortlaut der Texte griechischer und lateinischer Autoren ist ebenso alt wie die Überlieferung der Werke selbst. Die vorliegende Einführung soll dem Benutzer wissenschaftlicher Ausgaben die Methoden der Textkritik antiker Literatur darstellen und ihm helfen, die Frage nach der Zuverlässigkeit der von den mittelalterlichen Handschriften gebotenen Texte zu verstehen. Grundlage dafür ist die Überlieferungsgeschichte, die sozusagen die ›Biographie‹ eines Buches schildert.

Der erste Band beginnt mit der Geschichte der antiken Beschreibstoffe, skizziert die Überlieferung griechischer und lateinischer Texte im Altertum und erläutert, wie die Texte seit der Antike durch professionelles Abschreiben tradiert werden. Die Durchsetzung des Pergamentcodex wird dabei als wichtige Epochenzäsur zum Mittelalter herausgearbeitet.

3., unveränd. Aufl. 2008 (Nachdr. der 2., durchges. Aufl. 2003). XVI, 167 S., kart.
  • B214419
    • Buch
    • B214419
    • 978-3-534-21441-9
    • 10.01.2008
    • wbg Academic
    • 184
    • Deutsch
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    Pöhlmann, Professor für Klassische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, »legt den ersten eines auf zwei Bände konzipierten Kompendiums vor. Band I (›Altertum‹) beginnt mit der Geschichte der antiken Beschreibstoffe und stellt die Überlieferungswege griechischer und lateinischer Texte im Altertum dar. Methoden der Philologie und...
    comment (2)
    Pressestimmen
    Pöhlmann, Professor für Klassische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg,

    legt den ersten eines auf zwei Bände konzipierten Kompendiums vor. Band I (›Altertum‹) beginnt mit der Geschichte der antiken Beschreibstoffe und stellt die Überlieferungswege griechischer und lateinischer Texte im Altertum dar. Methoden der Philologie und Editionstechnik werden ebenso behandelt wie der entscheidende Wechsel von der Buchrolle zum Kodex und die Bedeutung antiker Bibliotheken. Aufschlussreich ist die Hochschätzung, die Pöhlmann dem christlichen Theologen, Philologen und Bibliotheksleiter Origenes (ca. 185 – 254 n.Chr.) entgegenbringt, der unter anderem als Leiter einer Katechetenschule das Kollationieren von Handschriften zur beständigen Übung machte

    . Wissenschaftl. Nachrichtendienst d. Deutschen Instituts f. Bildung und Wissen

    Die vorliegende Einführung richtet sich zunächst an den Benutzer kritischer Ausgaben. Dennoch enthält dieser Band nicht nur eine Zusammenstellung aller grundlegenden Informationen über die Entwicklung der philologischen Textkritik, sondern auch die für jeden Nichtfachmann notwendigen Auskünfte über die Herstellung, Notierung und Sammlung antiker Werke. So werden in den einzelnen Kapiteln in zeitlicher Abfolge die Beschreibstoffe (Holz, Metall, Leder, Papyrus, Pergament), die äußere und inhaltliche Form der Bücher, die Überlieferungsgeschichte der griechischen und lateinischen Texte wie auch das Bibliothekswesen vorgestellt.

    Vor allem den Bibliotheken als Hort geistiger und künstlerischer Betätigung ist breiter Raum gegeben ... Daneben wird der Leser aber auch über das Verhältnis der Autoren zu Buchhandel und Bibliothekswesen informiert. Die Schriftsteller des Altertums arbeiteten durchaus professionell; sie sorgten sich sehr wohl um die Veröffentlichung und Verbreitung ihrer Werke ... Am Ende dieses mit einer Fülle an Einzelinformationen ausgestatteten Buches steht der Ausblick auf die Veränderungen, die das 4. Jh. n.Chr. durch die Ablösung der klassischen Papyrusrolle durch den Pergamentcodex mit sich brachte. Diese Wandlung der äußeren Form zog auch eine Änderung in der Art der Beschäftigung mit der überlieferten Literatur nach sich, die in die vor allem durch die Klöster dominierte mittelalterliche Geisteswelt hinüberleitet.

    Antike Welt

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