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Geschichte der Religiosität im Mittelalter

Angenendt, Arnold

Geschichte der Religiosität im Mittelalter

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Die Religiositätsgeschichte der mittelalterlichen Christenheit ist bis heute nicht geschrieben. Arnold Angenendt stellt diese Religiosität in ihrer inneren Struktur dar und zeigt, dass nicht primär die gelehrte Theologie für die Entwicklung religiöser Vorstellungs- und Verhaltensmuster entscheidend war, sondern die einfachen Logiken und die... mehr
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Beschreibung
Die Religiositätsgeschichte der mittelalterlichen Christenheit ist bis heute nicht geschrieben. Arnold Angenendt stellt diese Religiosität in ihrer inneren Struktur dar und zeigt, dass nicht primär die gelehrte Theologie für die Entwicklung religiöser Vorstellungs- und Verhaltensmuster entscheidend war, sondern die einfachen Logiken und die religiösen Bildwelten, die bei unterschiedlichen sozialen, zivilisatorischen und mentalen Dingen leitend wurden. Ausgangspunkt sind die intellektuellen und religiösen Vorgaben des antiken Christentums. Sie dienen als Folie für Werden und Wandel während der tausendjährigen Epoche zwischen Spätantike und Reformation. Beschrieben wird so eine präzise entwicklungsgeschichtliche Perspektive: der Zusammenbruch der römischen Welt und die damit einhergehende Rearchaisierung des Christentums, dann die europäische Achsenzeit des 12. Jahrhunderts, die mit ihrer Subjektivierung, Ethisierung und Rationalisierung eine Entwicklung anstößt, welche im Spätmittelalter zum Austrag kommt und zuletzt noch die Reformation bestimmt.

4. Aufl. 2009 (korr. Nachdr. der 3. Aufl. 2005). 986 S. mit 16 S. Bildteil, Sach- und Personenreg., Fadenh., geb.
  • B224784
    • Buch
    • B224784
    • 24.02.2009
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Was Angenendt hier als Frucht seiner jahrzehntelangen Forschungen vorlegt, wird von anderen Historikern inzwischen schon als das grundlegendste Werk zur Frömmigkeitsgeschichte des Mittelalters bezeichnet, das es derzeit gibt. Und auch von theologischer Seite aus wird man nichts anderes sagen können. Es handelt sich um einen großen Wurf, der...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Was Angenendt hier als Frucht seiner jahrzehntelangen Forschungen vorlegt, wird von anderen Historikern inzwischen schon als das grundlegendste Werk zur Frömmigkeitsgeschichte des Mittelalters bezeichnet, das es derzeit gibt. Und auch von theologischer Seite aus wird man nichts anderes sagen können. Es handelt sich um einen großen Wurf, der auch für den nicht unbedingt wissenschaftlich Interessierten verständlich und lesbar geschrieben ist.

    Christ in der Gegenwart

    Meisterhaft geraten diese kompendiale Darstellung zur Religionsgeschichte des Mittelalters.

    Herder-Korrespondenz

    Der katholische Kirchenhistoriker, einer der prominentesten Vertreter seines Fachs, hat ein Gelehrtenleben lang an dem Werk gearbeitet, das nun in zweiter, überarbeiteten Auflage vorliegt. Fast tausend Seiten erzählen von einer heute doppelt fremd gewordenen Welt - von der Welt des Mittelalters und der quasi totalen Religiosität. Es ist diese doppelte Fremdheit, die das Buch auf jeder Seite zu einer spannenden, oft Staunen erregenden Lektüre macht.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Ein monumentales Buch und sofort nach dem Erscheinen ein Standardwerk... Was immer man über den Glauben und seine Praxis in dieser Zeit wissen will, man findet es, gut erklärt und aufbereitet. Gerade weil der Münsteraner Professor so grundlegend über alle denkbaren Aspekte des religiösen Lebens informiert, ist das Buch eine Investition für’s Leben.

    Der Buchbrief

    Erstmals wir der Versuch unternommen, das Grundphänomen Religiosität umfassend zu beschreiben. 20 Jahre Forschungen, Reflexionen und Diskussionen finden in einem Spannungsfeld von sachlicher Information und distanzierter Bewertung ihren Niederschlag… Trotz des Umfangs fesselt das Kompendium, verborgene Komplexität und entwicklungsbedingte Spannungsbögen werden erst durch die Synthese sichtbar. Kurzum: Der Mut ist zu bewundern, der Versuch kann nur als geglückt bezeichnet werden. Und wer methodische Einwände hat, sollte es erst einmal besser machen.

    Das Historisch-Politische Buch

    Der Autor, selbst renommierter Kirchenhistoriker setzt sich das Ziel, ›die mittelalterliche Religiosität mit religionsgeschichtlichen Kategorien anzugehen‹. Um dies zu vollbringen, hat er nicht so sehr völlig neue Forschungen angestellt wie weite Bereiche seines Fachgebiets neu durchdacht und in einer seinem Anliegen gemäßen Systematik zur Darstellung gebracht. So gründet sich sein Buch auf eine bewundernswerte Belesenheit in den Quellen und mehr noch der wissenschaftlichen Literatur unterschiedlichster Provenienz, woraus auf jeder Seite prägnant und in solcher Fülle zitiert wird, dass der Leser immer wieder auf den Geschmack an weiterführender Lektüre gebracht wird. Schon deshalb ist seinem Werk weite Verbreitung zu wünschen.

    Römische Quartalschrift

    Dieses Buch glänzt nicht nur durch seine großangelegte Beweisführung, sondern es stellt auch die Summe mittelalterlicher Meisterwerke der Scholastik dar, indem es eine Masse von Kenntnissen und Überlegungen verarbeitete und daraus eine Konstruktion größten Ausmaßes entstehen läßt. Zwanzig Jahre des Material-Zusammentragens und des sorgfältigen Analysierens ergeben einen Schatz, dessen Wert allein schon die vierzig Seiten einnehmende Bibliographie kennzeichnet. Um diesem Fundus die für eine besondere Recherche erwünschte Auskunft zu entnehmen, kommen dem Leser nicht nur die Anmerkungen, sondern auch die Personen- und Sachregister entgegen.

    Theologische Revue

    Für die tausend Jahre Mittelalter gibt es nur ein herausragendes Standardwerk: A. Angenendt: ›Geschichte der Religiosität im Mittelalter‹

    Lübecker Nachrichten

    Ein großes Werk der europäischen Kulturgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Religion und Frömmigkeit.

    Bücherbord

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