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Die Verwissenschaftlichung der ›Judenfrage‹ im Nationalsozialismus

Junginger, Horst

Die Verwissenschaftlichung der ›Judenfrage‹ im Nationalsozialismus

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Kein Staat, auch kein totalitäres Unrechtsregime kann es sich leisten, zentrale Felder seiner Politik auf rassistischen Aversionen zu gründen. So war auch dem Nationalsozialismus ein dringendes Anliegen, seinem kruden Antisemitismus eine vermeintlich wissenschaftliche Legitimation zu geben. Eifrig wurde daher an Instituten und Universitäten... mehr
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Beschreibung
Kein Staat, auch kein totalitäres Unrechtsregime kann es sich leisten, zentrale Felder seiner Politik auf rassistischen Aversionen zu gründen. So war auch dem Nationalsozialismus ein dringendes Anliegen, seinem kruden Antisemitismus eine vermeintlich wissenschaftliche Legitimation zu geben. Eifrig wurde daher an Instituten und Universitäten daran gearbeitet, das neue Forschungsfeld der ›Judenforschung‹ zu etablieren. Erstaunlicherweise stieß diese nationalsozialistische ›Judenforschung‹ in der wissenschaftlichen Aufarbeitung bislang auf wenig Interesse. Welche Fachgebiete sich zu diesen Bemühungen in den 30er und 40er Jahren missbrauchen ließen, welche sich aktiv daran beteiligten, welche Lehrstühle gegründet und welche Konferenzen abgehalten wurden, das zeichnet Horst Junginger in seiner brillanten Studie hier erstmals umfassend nach. Dabei wird deutlich, dass der rassistische Antisemitismus keineswegs antithetisch mit dem religiös grundierten Antijudaismus kontrastierte, sondern dass sich beide vielmehr verhängnisvoll ergänzten.

(Bd. 19). 2011. 480 S. mit 1 s/w Abb., Bibliogr. u. Reg., 14,5 x 22 cm, Fadenh., geb.
  • B239771
    • Buch
    • B239771
    • 978-3-534-23977-1
    • 28.03.2011
    • wbg Academic
    • 480
    • 1 Farbig
    • Deutsch
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    »Indem der Autor die Radikalisierung von Absicht und Theorie bei Kittel und dessen Schüler verfolgt, kann er den engen Konnex von antisemitischer Theorie und Praxis, von Wort und Tat, darlegen und aufzeigen, dass die Judenmörder nicht im ideologiefreien Raum handelten« Das Historisch-Politische Buch
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    Indem der Autor die Radikalisierung von Absicht und Theorie bei Kittel und dessen Schüler verfolgt, kann er den engen Konnex von antisemitischer Theorie und Praxis, von Wort und Tat, darlegen und aufzeigen, dass die Judenmörder nicht im ideologiefreien Raum handelten

    Das Historisch-Politische Buch

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