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Die Ordnung der Gefühle

Saße, Günter

Die Ordnung der Gefühle

Das Drama der Liebesheirat im 18. Jahrhundert
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Im 18. Jahrhundert findet ein Übergang von der traditionalen zur modernen Gesellschaft statt: Der Einzelne löst sich zunehmend aus übergreifenden Zusammenhängen des Herkommens, er erfährt sich nicht mehr als Teil einer genealogischen Abfolge. Hier beginnt die ›Erfolgsgeschichte‹ der Liebesheirat, die allmählich alle anderen Heiratskonzepte... mehr
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Beschreibung
Im 18. Jahrhundert findet ein Übergang von der traditionalen zur modernen Gesellschaft statt: Der Einzelne löst sich zunehmend aus übergreifenden Zusammenhängen des Herkommens, er erfährt sich nicht mehr als Teil einer genealogischen Abfolge. Hier beginnt die ›Erfolgsgeschichte‹ der Liebesheirat, die allmählich alle anderen Heiratskonzepte verdrängt und heute zunehmend in die Krise gerät.

Sonderausgabe der 1. Auflage 1996. VII, 326 S., kart.
  • B240708
    • Buch
    • B240708
    • 978-3-534-24070-8
    • wbg Academic
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    Group 52 Autorenporträt
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    »In einem sozialgeschichtlichen Überblick über die Zeit des Übergangs von der traditionalen zur modernen Gesellschaft führt Saße die Probleme an, die daraus entstehen, dass die Liebe zur einzigen Legitimation der Ehe wird. Eine emotionale Überbelastung der Partner ist die Folge. Ein Grund für die heutige hohe Scheidungsrate. Anhand ausgewählter...
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    Pressestimmen

    In einem sozialgeschichtlichen Überblick über die Zeit des Übergangs von der traditionalen zur modernen Gesellschaft führt Saße die Probleme an, die daraus entstehen, dass die Liebe zur einzigen Legitimation der Ehe wird. Eine emotionale Überbelastung der Partner ist die Folge. Ein Grund für die heutige hohe Scheidungsrate.

    Anhand ausgewählter Dramen des 18. Jahrhunderts (Lessings ›Emilia Galotti‹, Goethes ›Clavigo‹ oder Schillers ›Kabale und Liebe‹) zeigt er Probleme auf, die sich aus dieser Neuorientierung des Verhältnisses der Geschlechter zueinander ergeben haben.

    Badische Neueste Nachrichten

    Es gelingt Saße, in seiner Studie eindrucksvoll zu zeigen, wie sich im Konzept der Liebesheirat die Zentralprobleme des Jahrhunderts bündeln, wie der epochale Mentalitätsumbruch, den das 18. Jahrhundert markiert, im Modell der Liebesheirat auf besondere Weise sinnfällig wird ... Saßes Ausführungen zu den Dramentexten sind – über die eingangs skizzierten Liebeskonzeptionen hinaus – eingelassen in ein profundes Wissen über die Epoche, in poetologische, literatur-, sprach- und begriffsgeschichtliche wie sozial- und mentalitätshistorische Kontexte ... Die Liebesheirat im 18. Jahrhundert – ein nur ›scheinbar allzu alltägliches‹ Thema.

    Lenz-Jahrbuch

    Die Literatur eröffnet hier einen Zugang zur Mentalitätsgeschichte des 18. Jahrhunderts.

    Gegenwart

    ›Die Ordnung der Gefühle‹ stellt ... einen gelungenen Versuch dar, Literaturgeschichte als Problemgeschichte zu schreiben.

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