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Germania und die Insel Thule

Kleineberg, Andreas / Marx, Christian / Knobloch, Eberhard / Lelgemann, Dieter

Germania und die Insel Thule

Die Entschlüsselung von Ptolemaios’ ›Atlas der Oikumene‹
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»It is one of the most puzzling riddles of antiquity« galt seit 1952 für den Weltatlas des Klaudios Ptolemaios aus dem zweiten Jh. n. Chr. Doch was ist daran so rätselhaft? Die Schrift des großen Mathematikers und Geographen enthielt mutmaßlich keine Landkarten, wohl aber mehrere Tausend Städtenamen mit Angabe ihrer geographischen Koordinaten,... mehr
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Beschreibung
»It is one of the most puzzling riddles of antiquity« galt seit 1952 für den Weltatlas des Klaudios Ptolemaios aus dem zweiten Jh. n. Chr. Doch was ist daran so rätselhaft? Die Schrift des großen Mathematikers und Geographen enthielt mutmaßlich keine Landkarten, wohl aber mehrere Tausend Städtenamen mit Angabe ihrer geographischen Koordinaten, deren heutige Lage bislang nicht entschlüsselt werden konnte. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geodäten und Wissenschaftshistorikern ist es einem Forscherteam der TU Berlin gelungen, die Angaben für ›Germania Magna‹ und der sagenhaften Insel Thule zu decodieren. Das Ergebnis ist nicht weniger als revolutionär, weil sich praktisch Hunderte Verortungen erstmals schlüssig klären lassen. Das Weltbild der Antike muss hierdurch mit völlig neuen Augen betrachtet werden!

2., unveränd. Aufl. 2011. 131 S. mit 4 farb. Vorsatzkt./Nachsatzkt., 4 s/w Kt. u. 10 Tab., 4 s/w Abb., Bibliogr. und Reg., 16,5 x 24 cm, Fadenh., geb. mit SU.
  • B245253
    • Buch
    • B245253
    • 978-3-534-24525-3
    • 04.03.2011
    • wbg Academic
    • 135
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    Group 52 Autorenporträt
    comment (2) Pressestimmen
    »Die entzifferte Magna Germania stellt Mitteldeutschland in neuem Licht dar.« Sächsische Zeitung »Wie sah Deutschland vor 2000 Jahren aus? Berliner Kartografen haben eine alte Landkarte – entdeckt im Topkapi-Palast von Istanbul – ausgewertet und entzerrt. Das über 700 Jahre alte Pergament enthält erstaunliche Daten über das alte Germanien.« Der...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Die entzifferte Magna Germania stellt Mitteldeutschland in neuem Licht dar.

    Sächsische Zeitung

    Wie sah Deutschland vor 2000 Jahren aus? Berliner Kartografen haben eine alte Landkarte – entdeckt im Topkapi-Palast von Istanbul – ausgewertet und entzerrt. Das über 700 Jahre alte Pergament enthält erstaunliche Daten über das alte Germanien.

    Der Spiegel

    Am Computer und mit einem ›sehr komplexen Programmsystem‹, wie Professor Lelgemann sagt, scheint den Berlinern die Entschlüsselung der antiken Daten gelungen zu sein. Für die Richtigkeit spricht Einiges.

    Nordkurier

    Was die Altphilologen, Mathematikhistoriker und Erdvermesser der TU Berlin in sechsjähriger Arbeit errechneten, scheint plausibel zu sein. Ersten Prüfungen zufolge scheint das Team die Ortschaften mit einer Fehlertoleranz von maximal zehn bis 20 Kilometern lokalisiert zu haben.

    Westfalen-Blatt

    Bis vor kurzem waren von den Kartenwerken des Ptolemäus nur Abschriften überliefert, die beste in einem Prachtband im Vatikan aus der Zeit um 1300. Die Sensation: Im Istanbuler Topkapi-Palast, der Residenz osmanischer Sultane, wurden viel frühere Darstellungen aufgespürt, lose Blätter aus Schafshaut. Sie dienten den Berliner Forschern als Grundlage für eine exakte Neuaufnahme der Ptolemäus-Karten. In sechsjähriger Tüftelarbeit gelang es ihnen, das kartografische Frühwerk zu entzerren: Mitteleuropa vor 2010 Jahren.

    Neue Presse

    Keiner der in der Karte Germania genannten Orte war einer archäologisch nachweisbaren Siedlung zuweisbar, die 93 Orte bei Ptolemaios fanden keine neuzeitliche Entsprechung. Dies gelang nun einem Team von Wissenschaftlern der TU Berlin mit dem Buch ›Germania und die Insel Thule‹. Ein Geodät, ein Wissenschaftstheoretiker, ein Informatiker und ein Althistoriker werteten die Quellen erstmals interdisziplinär aus. Das Ergebnis ist eine wissenschaftliche Sensation.

    ZDF ›aspekte‹

    Wenn schon zu Ptolemaios' Zeiten wissenschaftlich gut ausgebildete Geodäten Katasterämter geleitet hätten, wäre die Wissenschaft heute um einen Forschungsbereich ärmer und wir kämen nicht in den Genuss, diese Monographie zur historischen Quellenforschung der Landvermessung in der Antike lesen zu dürfen.

    Zeitschrift für Geodäsie

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