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Einführung in die philosophische Hermeneutik

Grondin, Jean

Einführung in die philosophische Hermeneutik

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Sinn der Auslegung ist es immer gewesen, hinter das geäußerte Wort zum inneren ›Logos‹, zu dem, was die Worte sagen wollen, vorzudringen. Schon das Sprechen ist ein Interpretieren, indem es Gedachtes in Worte zu fassen sucht. Deshalb verstanden die Griechen das Aussagen als eine Interpretation. Die Absicht der Auslegung ging dahin, diesen... mehr
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Beschreibung
Sinn der Auslegung ist es immer gewesen, hinter das geäußerte Wort zum inneren ›Logos‹, zu dem, was die Worte sagen wollen, vorzudringen. Schon das Sprechen ist ein Interpretieren, indem es Gedachtes in Worte zu fassen sucht. Deshalb verstanden die Griechen das Aussagen als eine Interpretation. Die Absicht der Auslegung ging dahin, diesen Vorgang umzukehren und vom Ausgedrückten auf den dahinter stehenden Geist zurückzukommen. Für die heutige Hermeneutik, die sich im Anschluss an Schleiermacher, Dilthey, Heidegger und Gadamer entwickelte, äußert sich diese universale Struktur in der Gesprächsangewiesenheit des menschlichen Denkens, die jedes Wort und jede Wahrheit als Antwort auf eine Frage versteht.

Jean Grondin, international einer der wichtigsten Vertreter der philosophischen Hermeneutik, bietet eine Einführung in das geschichtliche Selbstverständnis der Hermeneutik von der Antike bis zur Gegenwart und ermittelt die entscheidenden Momente des Verstehens.

Mittlerweile ein Standardwerk, erscheint diese Einführung bereits in der 3. Auflage.

3., unveränd. Aufl. 2012. 204 S. mit Reg., 14,5 x 22 cm, kart.
  • B248728
    • Buch
    • B248728
    • 978-3-534-24872-8
    • 07.11.2011
    • wbg Academic
    • 204
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    »Vielseitige Einführung in die Hermeneutik als philosophische Methode. Ausgehend von historischen Ansätzen von der Antike bis zur frühen Neuzeit und von universalistischen Bezügen zu Grammatik und Semiotik im 17./18. Jh. wird auf der Grundlage der romantischen Hermeneutik Schleiermachers und des Historismus die methodische Entwicklung...
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    Pressestimmen

    Vielseitige Einführung in die Hermeneutik als philosophische Methode. Ausgehend von historischen Ansätzen von der Antike bis zur frühen Neuzeit und von universalistischen Bezügen zu Grammatik und Semiotik im 17./18. Jh. wird auf der Grundlage der romantischen Hermeneutik Schleiermachers und des Historismus die methodische Entwicklung dargestellt. Die Hermeneutik des 20. Jh. wird am Beispiel der Philosophie Heideggers und Gadamers diskutiert; abschließend wird auf Betti, Habermas und den postmodernen Dekonstruktivismus verwiesen. Für philosophisch interessierte Schüler der Oberstufe und Arbeitskreise empfehlenswert; Deutsch-, Geschichts-, Religions- und Kunstlehrer werden das Buch mit Gewinn studieren.

    Lesenswert

    Jean Grondin, bien connu par de nombreux travaux à la philosophie herméneutique, propose ici une histoire générale de la discipline qui rendra des services appréciables non seulement à ceux qui cherchent une premiére orientation, mais également aux chercheurs. Cette introduction se caractérise par le souci de replonger la philosophie herméneutique contemporaine dans l’histoire longue du probléme de l’interprétation et des differentes tentatives de lui conférer un statut théorique. D’un bout á l’autre elle est commandée par une thèse centrale, empruntée à Hans-Georg Gadamer: l’universalité du problème herméneutique ne saurait être fondée sur rien d’autre que sur la doctrine du

    verbe mental

    ... Aussi bien par l’ampleur de la reconstruction historique que par la difference de perspective adoptée, enfin par la qualité et la précision de son argumentation, cette introduction constitue un instrument de travail indispensable.

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