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Eine Gesellschaft ermittelt gegen sich selbst

Weinke, Annette

Eine Gesellschaft ermittelt gegen sich selbst

Die Geschichte der Zentralen Stelle Ludwigsburg 1958 – 2008
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Ludwigsburg ist in der Welt und in der Gemeinschaft der Zeithistoriker bekannt durch die »Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung«. 1958 begründet, sollte sie die juristische Verfolgung nationalsozialistischer Verbrechen bündeln. Heute gilt die Zentrale Stelle als diejenige Einrichtung, welche sich innerhalb der Bundesrepublik am... mehr
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Beschreibung
Ludwigsburg ist in der Welt und in der Gemeinschaft der Zeithistoriker bekannt durch die »Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung«. 1958 begründet, sollte sie die juristische Verfolgung nationalsozialistischer Verbrechen bündeln. Heute gilt die Zentrale Stelle als diejenige Einrichtung, welche sich innerhalb der Bundesrepublik am kontinuierlichsten und nachhaltigsten der Aufarbeitung von NS-Unrecht gewidmet hat. Mit den von ihr angestoßenen Strafprozessen hat sie einen zentralen Beitrag zur Herausbildung eines pluralistischen Geschichtsbewusstseins geleistet und dadurch den demokratischen Wandel in Nachkriegsdeutschland befördert. Sie beherbergt das größte Archiv zu NS-Verbrechen und seit einigen Jahren eine Forschungsstelle der Universität Stuttgart.

Die Historikerin Annette Weinke schreibt die Geschichte der Zentralen Stelle, untersucht ihre Bedeutung für die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechen und die gesellschaftlichen Auswirkungen, die davon ausgingen. Dabei wird ihre herausragende Bedeutung als eine Zentralinstitution des westdeutschen Demokratisierungsprozesses deutlich.
  • B254545
    • Buch
    • B254545
    • 978-3-534-25454-5
    • wbg Academic
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    comment (2) Pressestimmen
    »Eine umfangreiche und sehr lesenswerte Untersuchung der Arbeit der Zentralen Stelle in den letzten fünf Jahrzehnten. Es ist keine Jubelfestschrift – wie könnte es eine solche sein –, sondern eine kritische Untersuchung der konkreten Ermittlungstätigkeit der Stelle einerseites sowie der gesellschaftlichen und politischen Begleitumstände.«...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Eine umfangreiche und sehr lesenswerte Untersuchung der Arbeit der Zentralen Stelle in den letzten fünf Jahrzehnten. Es ist keine Jubelfestschrift – wie könnte es eine solche sein –, sondern eine kritische Untersuchung der konkreten Ermittlungstätigkeit der Stelle einerseites sowie der gesellschaftlichen und politischen Begleitumstände.

    Journal der juristischen Zeitgeschichte

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