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Zeit der Wildschweine

Wieland, Kai

Zeit der Wildschweine

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Reisejournalist Leon will vieles sein: Boxer, Gitarrist, Surfer, Weltenbummler. Stattdessen ist der junge Mann vor allem ein großer Film- und Literaturliebhaber, der sein fragiles Selbstbild ständig neu ausrichtet. Als sein Vater ihm einen Wohnungstausch vorschlägt, freundet er sich mit seiner neuen Identität als Hausbesitzer ebenso schnell an... mehr
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Beschreibung
Reisejournalist Leon will vieles sein: Boxer, Gitarrist, Surfer, Weltenbummler. Stattdessen ist der junge Mann vor allem ein großer Film- und Literaturliebhaber, der sein fragiles Selbstbild ständig neu ausrichtet. Als sein Vater ihm einen Wohnungstausch vorschlägt, freundet er sich mit seiner neuen Identität als Hausbesitzer ebenso schnell an wie mit der Idee, einen beinahe Unbekannten mit auf sein nächstes Projekt zu nehmen.

Doch die anstehende Reise verläuft nicht wie geplant. Je länger Leon und Janko in Frankreich nach Niemandsorten suchen, desto stärker verwickeln sie sich in einen intellektuellen Machtkampf. Wer, so die alles entscheidende Frage, gewinnt mit seiner Kunst die Deutungshoheit über die Realität – der Journalist oder der Fotograf? Als sich abzuzeichnen beginnt, dass Janko Verrat an der gemeinsamen Sache begehen wird, ist es für Leon längst zu spät, unbeschädigt aus der verhängnisvollen Beziehung zu entkommen.

2020.271 S., 21.2 x 13.4 cm, geb. mit SU. Klett-Cotta, Stuttgart.
  • 1026029
    • Buch
    • Hardcover
    • 1026029
    • 978-3-608-98225-1
    • 03.09.2020
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    comment (2) Pressestimmen
    »Kai Wieland hat bereits in seinem ersten Roman „Amerika“ das literarische Potenzial der nächsten Umgebung aufleuchten lassen. In „Zeit der Wildschweine“ treibt er, virtuos mit Referenzen und Resonanzen spielend, die Literarisierung des scheinbar allzu Naheliegenden weiter voran. Eine Lesevergnügen – auch jenseits von Backnang.« Julia Schröder,...
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    Pressestimmen

    Kai Wieland hat bereits in seinem ersten Roman „Amerika“ das literarische Potenzial der nächsten Umgebung aufleuchten lassen. In „Zeit der Wildschweine“ treibt er, virtuos mit Referenzen und Resonanzen spielend, die Literarisierung des scheinbar allzu Naheliegenden weiter voran. Eine Lesevergnügen – auch jenseits von Backnang.

    Julia Schröder, Deutschlandfunk, 20. August 2020

    Kai Wieland überzeugt mit seinem Ton, seinem Stil. Er schafft es, mit der Geschichte eines orientierungslosen Um-die-Dreißigjährigen aus der Provinz zu verfangen, weil seine Sprache die Enge sprengt. Lesen Sie dieses Buch und geben es weiter, darüber wird noch zu reden sein in diesem Herbst.

    Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 17. August 2020

    […] Egal wo ihr Wieland begegnen wollt, ob in Frankreich oder in seinem Amerika. Lest ihn!

    Petra Kuhn, Petras Bücherapotheke, 30. Juli 2020

    Ein klug geschriebener Entwicklungsroman mit eindringlichen Bildern und facettierten Akteuren, abseits des literarischen Mainstream. Der zweite große Wurf des baden-württembergischen Nachwuchsschriftstellers. Hemingway war nie im Schwabenland. Macht nichts. Wir haben ja jetzt den Wieland.

    Wolfgang Wiedenhöfer, Frisch vom Stapel, 26. Juli 2020

    Ein wunderbarer Erzähler auf seinem unaufhaltsamen Weg, die deutsche Literaturszene zu erobern.

    Gérard Otremba, Sounds and Books, 25. Juli 2020

    Ein Vexierspiel um Identitäten und Schickale, Kunst und Fälschung, Wahrheit und Fiktion. Voller Melancholie und Poesie, wie aus der Zeit gefallen, mit großartigen Bildern und cineastischen Referenzen.

    Dagmar Kaindl, Buchkultur, 25. Juni 2020

    "Backnang und die Region um Backnang herum sind auf der Landkarte der deutschen Literatur bisher bedauerliche Leerstellen gewesen. Dabei ist doch klar, dass Deutschland sich aus Provinz zusammensetzt und von da her viel besser zu begreifen ist als vom Zentrum aus. Das gilt umso mehr für Wielands weltreisenden, weit hinaus denkenden Helden und seine mehr als ungewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung."

    Jörg Magenau, Jury Alfred-Döblin-Preis

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