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Voll das Leben

Hauswald, Harald

Voll das Leben

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Laute und schrille Punks, Hippies und küssende Pärchen in einem Meer voller Trabbis, kämpferische Fahnen und Demonstrant*innen vor dem Palast der Republik, Schattengeschöpfe und Betrunkene in ihrer Stammkneipe und auf Volksfesten oder geduldig Wartende an Haltestellen – Harald Hauswalds Blick ist unver­fälscht und einfühlsam. Seine Bilder sind... mehr
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Beschreibung
Laute und schrille Punks, Hippies und küssende Pärchen in einem Meer voller Trabbis, kämpferische Fahnen und Demonstrant*innen vor dem Palast der Republik, Schattengeschöpfe und Betrunkene in ihrer Stammkneipe und auf Volksfesten oder geduldig Wartende an Haltestellen – Harald Hauswalds Blick ist unver­fälscht und einfühlsam. Seine Bilder sind voller Sympathie für das fotografierte Objekt und vor allem die Menschen vor seiner Kamera. Sie behalten stets ihre Würde und stehen im Gegensatz zu dem sie umgebenden Zerfall und Irrsinn. Es sind Bilder von der Eintönigkeit, aber auch von der Langsamkeit des Lebens in der DDR, Zeugnisse einer isolierten und eingeschlossenen Welt kurz vor ihrem Untergang. Entgegen dem vorherrschenden Bild des Westens über den Osten Deutschlands – dominiert von SED und FDJ, Mauer und Stacheldraht, Aufmärschen und Militärparaden – liefert Harald Hauswald eindringliche und einmalige Momentaufnahmen und Zeugnisse des sozialistischen Alltags, insbesondere der Entwicklung des Ostberliner Stadtraums und des Wirkens oppositioneller Gruppen, von Künstler*innen sowie verschiedenen Jugendkulturen.

2020. 408 S., 24.5 x 30.5 cm, Halbleinen. Steidl, Göttingen.
  • 1026124
    • Buch
    • Hardcover
    • 1026124
    • 978-3-95829-720-3
    • 15.01.2021
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    Group 52 Autorenporträt
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    »Es ist der Klang der Sprache, ein weiches Schwingen oft kurzer Sätze, das sofort für Die Unschärfe der Welt einnimmt. [...] Er ist ein Zauberkunststück der Imagination, ohne ins Beliebige des bloß Vorgestellten abzudriften. « Meike Feßmann, Süddeutsche Zeitung, 09.09.2020 »Der Roman [...] hat auf knapper Länge eine große Geschichte zu...
    comment (2)
    Pressestimmen

    Es ist der Klang der Sprache, ein weiches Schwingen oft kurzer Sätze, das sofort für Die Unschärfe der Welt einnimmt. [...] Er ist ein Zauberkunststück der Imagination, ohne ins Beliebige des bloß Vorgestellten abzudriften.

    Meike Feßmann, Süddeutsche Zeitung, 09.09.2020

    Der Roman [...] hat auf knapper Länge eine große Geschichte zu erzählen.

    Andreas Platthaus, FAZ, 27.08.2020

    Diesen Weg mit ihr zu gehen, auf diesen Roman und seine wunderbare Sprache also sich einzulassen, in ihm zu versinken, ist ein großes, sehr berührendes Erlebnis.

    Denis Scheck, Das Erste, 11. Oktober 2020

    Iris Wolff ist eine großartige Erzählerin. [...] Die Autorin pflegt eine sinnliche und lebendige Sprache, zugleich versteht sie sich auf die Kunst der anschaulichen und subtilen Charakterzeichnung [...] Am Ende führt Iris Wolff die kunstvoll ausgelegten Fäden zwischen Stuttgart, München, Sylt und dem Banat auf virtuose Weise zusammen. Das ist große, ganz große Erzählkunst.

    Günter Kaindlstorfer, Deutschlandfunk, 23. September 2020

    Iris Wolffs stiller Erzählfluss verzaubert. Aber führt nicht zur Benommenheit. Im Gegenteil. Man wird wacher, neugieriger. Die Welt wird in der Sprache dieser Autorin, ihre durch den ganzen Text fein verwebten Motivfäden und Anknüpfungspunkte, als Ganzes erfahrbar.

    Carsten Hueck, Ö1 Ex Libris, 01. November 2020

    Die Unschärfe der Welt ist ein eminent poetischer Roman, der die ganze Klaviatur der sinnlichen und gedanklichen Erfahrungen ausspielt und gleichzeitig von politischer und historischer Wirklichkeit durchdrungen ist. Nimmt man noch die überaus originelle Erzählweise hinzu, kann man kaum glauben, wie leicht sich das trotzdem alles liest, wie vollkommen dieser kurze Roman gelungen ist.

    Pascal Mathéus, Literaturkritik.de, 02. November 2020

    Wunderschöne, klare Bilder, die Hartes und Weiches vereinen, fassen Schicksale, die geprägt sind von politischen Umwälzungen, persönlichen Tragödien, Verfehlungen, Zivilcourage, Eigenwille, Lebenshunger und Verbundenheit mit der Scholle. Sie erzählen, was es heisst, Wurzeln in der

    letzte(n) Ecke der Welt

    zu haben, eine eigene Sprache unter vielen Sprachen, eine eigene Geschichte unter vielen Geschichten.

    Franziska Hirsbrunner, SRF, 18. Oktober 2020

    Ein Leben rührt an das andere. Man verliert sich aus den Augen und findet sich plötzlich wieder in den Seelenlandschaften der Kindheit. Als hielte eine Zauberin die lockeren Lebensfäden in der Hand...

    Günter Ott, Augsburger Allgemeine, 10. Oktober 2020

    [...] Ihr Roman [...] hält zu genauen Empfindungen und scharfem Sehen an - und es ist gerade sein lyrischer Ton, der sich der Auflösung von Widersprüchen verweigert.

    Annette Hoffmann, Badische Zeitung, 02. Oktober 2020

    Starke Charaktere bewegen sich hier auf leisen Sohlen, Leid und Schicksalsschläge sind eher Übergänge anstatt Höhepunkte, und die Spannung setzt die Akzente dort, wo man sie nicht erwartet. [...] Wolffs Literatur ist poetisch, nicht konstruktivistisch, und das Leben selbst folgt eben keiner Dramaturgie.

    Irina Kilimnik, Die Presse, 05. September 2020

    Iris Wolff hat ein wunderbar bezauberndes Buch geschrieben.

    Karin Servatius-Speck, Siebenbürgische Zeitung, 30. September 2020

    Ein wunderbarer Roman für einen lange Lesenachmittag.

    Heike Krause-Leipoldt, Lesart, September 2020

    "Die Unschärfe der Welt" ist ein leiser, zurückhaltender und trotzdem sehr intensiver, reichhaltiger Roman [...]. Fast alle Figuren prägen sich schnell ein, so nahe wie bei Iris Wolff bei ihnen und ihren Köpfen ist. Oft reichen ihr wenige Sätze, um sie auch in der Tiefe zu porträtieren, ihre psychogeografische Landschaft zu erkunden.

    Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 11. September 2020

    Vielleicht erweist sich gerade ...

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