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Wenn der Staat tötet
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Ortner, Helmut

Wenn der Staat tötet

Eine Geschichte der Todesstrafe

Bestellnummer: 1017800

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 05. Juli 2017

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Beschreibung

2017. Nachwort von Bundesrichter a.D. Thomas Fischer. 236 S. mit 17 s/w-Abb., Bibliogr., 14,5 x 21,7 cm, geb. mit SU. Theiss, Darmstadt.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Einen Menschen zu töten gilt universell als das schlimmste Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstarfe vor, ist die Tötung legitimiert. Diesem Grunddilemma geht Helmut Ortner in seinem Buch nach, das die historische Entwicklung der Todesstrafe behandelt wie auch die heutige Diskussion - etwa in den USA oder der Türkei.


  • ISBN: 9783806235975
  • Seitenzahl: 236
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 17 Illustrationen

Porträt

Ortner, Helmut

Helmut Ortner, Jahrgang 1950, ist Journalist, Medienentwickler und Publizist. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die in über zehn Sprachen erschienen sind.

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Fischer, Thomas

Thomas Fischer war Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof. Sein jährlicher Kommentar zum Strafgesetzbuch, der »Fischer«, gilt als unverzichtbares Standardwerk zum Strafrecht. Seiner Kolumne »Fischer im Recht« auf ZEIT-ONLINE machte ihn zu einem der bekanntesten Juristen Deutschlads.

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Das Lob der Presse

»Bestes Buch zum Thema.« WAZ
weitere Rezensionen

Beschreibung

»Du sollst nicht töten!« Das erste Gebot der Bibel gilt weltweit, in allen Kulturen, und sanktioniert das größte menschliche Verbrechen. Sieht ein Staat aber in seiner Verfassung die Todesstrafe vor, so ist das Töten juristisch legitimiert. Diesem Grundwiderspruch geht Ortner in seinem engagierten Essay nach wie auch den historischen Hintergründen in der westlichen Welt: Er beschreibt verschiedene Formen der Todesstrafe: Vom römischen Carnifex bis zur Giftspritze in amerikanischen Todeszellen. Wann diente die Hinrichtung der Abschreckung, wann der Sühne? Gottesfurcht, Staatsmacht, Technikglaube, Humanitätsgedanke - die Geschichte der Todesstrafe ist immer auch eine Reformgeschichte.

Das Buch zeigt die historischen Legitimationsstrategien und widmet sich breit den heutigen Debatten - bedeutsam auch angesichts der aktuellen Diskussion um die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei. Damit ist es historisch und aktuell zugleich. Aufklären will das Buch. Gerade in diesen Zeiten.

Ortner, Helmut

Helmut Ortner, Jahrgang 1950, ist Journalist, Medienentwickler und Publizist. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die in über zehn Sprachen erschienen sind.

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Thomas Fischer war Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof. Sein jährlicher Kommentar zum Strafgesetzbuch, der »Fischer«, gilt als unverzichtbares Standardwerk zum Strafrecht. Seiner Kolumne »Fischer im Recht« auf ZEIT-ONLINE machte ihn zu einem der bekanntesten Juristen Deutschlads.


Das Lob der Presse

»Das Buch von Helmut Ortner ist besonders. Es lässt die Ebene der expliziten Analyse beiseite und beschränkt sich scheinbar auf Fakten. Indem es diese freilich so genau nimmt, dass sie in jederzeit schmerzhafter die Frage der Bewertung aufwerfen, entwickelt es eine immanente Kraft der Analytik, die bemerkenswert und beeindruckend ist.« Prof. Dr. Thomas Fischer, Bundesrichter a.D.

»Ein aufrüttelndes Buch.« Mitteldeutsche Zeitung

»Bestes Buch zum Thema.« WAZ

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