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Julia Ebner mit ›Wut‹ auf der Shortliste des NDR Kultur Sachbuchpreises 2018

Die Jury hat entschieden: Fünf Bücher sind noch im Rennen um den NDR Kultur Sachbuchpreis 2018. Mit auf der Shortlist steht auch wbg-Autorin Julia Ebner mit ›Wut. Was Islamisten und Rechtsextreme mit uns machen‹.

Julia Ebner lebt in London, wo sie als Extremismus- und Terrorismusforscherin beim Institute for Strategic Dialogue (ISD) tätig ist. Zuvor hat sie für die weltweit erste Organisation zur Prävention von Extremismus Quilliam gearbeitet. Sie schreibt regelmäßig für The Guardian und The Independent. In Rundfunk und Fernsehen ist sie international ein gern gesehener Gast.

In ›Wut‹ gibt die Extremismusforscherin tiefgehende Einblicke in die erstaunlich ähnlichen Welten von Rechtsradikalen und Islamisten. Mit gezielten Undercover-Recherchen und Gesprächen mit Radikalen beider Seiten zeigt sie, wie sich die Strategien von Islamismus und Rechtsradikalismus wechselseitig ergänzen und verstärken. Mit hetzerischer Rhetorik – online wie offline – schüren sie Hass und treiben einen Keil in die Gesellschaft: die eigene Gruppe wird zum Opfer, die andere zum Feind. Wird dadurch der von beiden Seiten als »unvermeidbar« propagierte Krieg zwischen dem Islam und dem Westen zur realen Gefahr? Die Autorin geht den Ursachen der wechselseitigen Radikalisierung auf den Grund und zeigt, wie Extremisten Angst, Verunsicherung und Wut instrumentalisieren.

Joachim Knuth, Jury-Vorsitzender und NDR Programmdirektor Hörfunk: »Wir haben diesmal intensiv und durchaus kontrovers über die Frage nachgedacht: Welche Rolle spielen eigentlich die Zeiten, in denen wir leben, für die Bücher, die es zu bewerten gilt? Und wir sind zu dem Ergebnis gekommen: Wir können uns von dem, was wir heute in der westlichen Welt erleben – aber auch an autokratischen Entwicklungen weltweit –, nicht vollständig entkoppeln. Das spiegelt unsere Shortlist wider.«

 

Die Jury mit den Titeln der Shortliste:

Nominiert wurden:

  • ›Wut. Was Islamisten und Rechtsextreme mit uns machen‹  von Julia Ebner (wbg Theiss)
  • ›Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929‹ von Wolfram Eilenberger (Klett-Cotta)
  • ›Die Geschichte von Adam und Eva. Der mächtigste Mythos der Menschheit‹ von Stephen Greenblatt (Siedler)
  • ›Wie Demokratien sterben. Und was wir dagegen tun können‹ von Steven Levitsky und Daniel Ziblatt (DVA)
  • ›Jenseits des Westens. Für ein neues kosmopolitisches Denken‹ von Stefan Weidner (Hanser).

 

Den diesjährigen Siegertitel gibt die Jury am Montag, 12. November, bekannt.

Tags: Preis
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