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Ausstellung: Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt



Vom 21. Mai bis 31. Oktober 2017 in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim


Das große Ausstellungsereignis 2017 steht bevor:
Hier finden Sie alles Wichtige zum Thema


Wann:
21. Mai – 31. Oktober 2017

Wo:
Reiss-Engelhorn-Museen
Museum Zeughaus C5
68159 Mannheim

 

Öffnungszeiten:
Di bis So 11 – 18 Uhr
(auch an Feiertagen!)


Internet:
www.paepste2017.de


Vergünstiger Eintritt für WBG-Mitglieder:
12,50 € (anstatt 14,50 €)

Ihr Gutschein wurde Ihnen im März mit dem Magazin 2/17 zugesandt.  


 


 

Reich bebilderter Begleitband zur Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Vom 21. Mai 2017 – 31. Oktober 2017



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Auslieferung im Mai 2017!



Wieczorek, Alfried / Weinfurter, Stefan (Hrsg.)


Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt


Antike – Mittelalter – Renaissance

2017 jährt sich der Beginn der Reformation zum 500. Mal. Doch bevor Katholiken und Protestanten getrennte Wege gingen, verband sie 1500 Jahre gemeinsamer Geschichte: Aus jüdischen Wurzeln stieg das Christentum von einer kleinen Gemeinschaft im Osten des Römischen Reiches zu einer der großen Weltreligionen auf. Das Papsttum wurde zur geistlichen und weltlichen Autorität, die nicht nur die theologische Entwicklung, sondern auch die Herausbildung des lateinischen Abendlandes prägte. Die Sonderausstellung ›Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt‹ beginnt mit Petrus und betrachtet die Entwicklung des Papsttums bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts. Die wichtigsten Phasen werden am Wirken herausragender Päpste vorgestellt.

WISSEN
2017. Etwa 500 S. mit 600 farb. Illus., 24 x 28 cm, Fadenh, geb.Schnell & Steiner, Regensburg. Lizenzausgabe.


 Bestellnr. 1017536

WBG-Preis € 29,95

Buchhandelspreis € 39,95






Schneidmüller, Bernd / Weinfurter, Stefan / Matheus, Michael / Wieczorek, Alfried / Zimmermann, Norbert / Michalsky, Tanja / Leppin, Volker / Strohm, Christoph / Wolf, Hubert (Hrsg.)


» Jetzt bestellen




Die Päpste

Tagungsbände 1 – 4 

  • Über 1.500 Jahre römische und universale Kulturgeschichte 

  • Beiträge von international ausgewiesenen Experten 

  • 20,– € Preisvorteil im WBG-Gesamtbezug

 

In Vorbereitung des großen Ausstellungsereignisses ›Die Päpste‹ finden vier internationale Kongresse statt. Aus ihnen geht die Reihe ›Die Päpste‹ mit vier Bänden zu den historischen, archäologischen, theologischen und kunstgeschichtlichen Voraussetzungen hervor. 


WISSEN 4 Bände (nur geschl. beziehbar). 2016 f. Zus. etwa 1600 S. mit 400 Abb., darunter etwa 320 farb. Abb., 17 x 24 cm, Fadenh., geb. Schnell & Steiner, Regensburg.


Bestellnr. 1017544

WBG-Preisleistung 99,80 €

statt 119,80 €



Die vier Tagungsbände im Überblick:


Band 1:
Die Päpste. Amt und Herrschaft in Antike, Mittelalter und Renaissance

Band 2: Die Päpste der Renaissance. Politik, Kunst und Musik

Band 3: Die Päpste und Rom zwischen Spätantike und Mittelalter. Formen päpstlicher Machtentfaltung

Band 4: Die Päpste und ihr Amt zwischen Einheit und Vielheit der Kirche. Theologische Fragen in historischer Perspektive

 





 
 
Von Prof. Dr. Stefan Weinfurter,

Direktor der Forschungsstelle Geschichte und kulturelles Erbe an der Universität Heidelberg

Vorüberlegungen
Verlautbarungen des Papstes zur weltpolitischen Lage, zu sozialen Fragen oder zu ethischen Normen werden heute in der ganzen Welt zur Kenntnis genommen, und zwar unabhängig von der Religion. Bilder und Übertragungen von der Papstwahl oder von Auftritten des Papstes in Rom oder in fernen Ländern sind Themen weltweiter Nachrichten. Die Eröffnung des Heiligen Jahres hat überall Aufmerksamkeit hervorgerufen. Was sind die Gründe dieser ungewöhnlichen Präsenz des Papstes? Wie ist das Papsttum entstanden, wie hat es sich entwickelt, was sind die Kernpunkte des Amtes und in welchen Formen hat es sich dargestellt?

Anliegen der Päpste-Ausstellung in Mannheim
Antworten möchte eine große kultur- und kunstgeschichtliche Ausstellung bieten, die am 21. Mai 2017 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim ihre Pforten öffnen wird: »Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt. Antike – Mittelalter – Renaissance«. Sie wird von einem Team aufgebaut, das sowohl in den Reiss-Engelhorn-Museen als auch in der »Forschungsstelle Geschichte und kulturelles Erbe« an der Universität Heidelberg organisiert wird. Mit dieser Ausstellung sollen die entscheidenden Epochen in der Entwicklung der wohl ältesten Institution der Welt von der Antike bis in den Beginn des 16. Jahrhunderts nachgezeichnet und in einzigartigen Exponaten dargestellt werden. Die enge Zusammenarbeit mit den Vatikanischen Museen, Bibliotheken und Archiven ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Die Ausstellung wird anschließend auch im Vatikan zu sehen sein.

Der erste Tagungsband und seine Hintergründe
Vier internationale Kongresse schaffen die wissenschaftlichen Grundlagen für dieses Unternehmen. Der erste (Oktober 2014) steht unter dem Titel »Die Päpste. Amt und Herrschaft in Antike, Mittelalter und Renaissance«. Die Ergebnisse liegen nunmehr gedruckt vor. Hier geht es um die Fragen der langen Entwicklungslinien mit den jeweiligen Wendepunkten. Die Petrustradition steht am Beginn, verknüpft mit den jüngsten Forschungen zum Grabdenkmal in der Peterskirche. Eine wichtige Zäsur bildet die West- und Nordorientierung im 8. Jahrhundert, mit der sich das Papsttum von Byzanz löst und europäische Wirkkraft entfaltet. Der Kampf zwischen Kaiser und Papst um die Deutungshoheit in der Christenheit bestimmt seit dem 11. Jahrhundert für lange Zeit die Geschicke Europas. Diese Auseinandersetzung wird im 14. Jahrhundert abgelöst durch die Frage, ob das Konzil als Repräsentant der gesamten Kirche in entscheidenden Angelegenheiten über dem Papst steht. Schließlich folgt im späteren 15. und frühen 16. Jahrhundert die »Reform« des Papsttums, das seinen Sitz in Rom mit der einmaligen Pracht der Renaissance erstrahlen lässt. Dieser Weg und seine vielfältigen Höhen, Tiefen und Abzweigungen wird von international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einer Fülle neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse nachgezeichnet.

Die weiteren Kongresse
Drei weitere Tagungen behandeln wesentliche Aspekte des Papsttums. Der in Rom veranstaltete internationale Kongress »Die Päpste der Renaissance. Politik, Kunst und Musik« (Deutsches Historisches Institut, Dezember 2015) zielt auf eine Vertiefung der Forschungen zu der Epoche, in der sich Rom zum Mittelpunkt des Humanismus, einer einzigartigen Bild- und Baukunst in Europa und neuen Ausdrucksformen in der Musik ausformt. Die dritte Tagung mit internationaler Besetzung in Rom (Deutsches Archäologisches Institut sowie Hertziana, März 2016), richtet den Blick insbesondere auf die jüngsten archäologischen Befunde zum Papsttum in der Spätantike: »Die Päpste und Rom zwischen Spätantike und Mittelalter. Formen päpstlicher Machtentfaltung«. Den Abschluss bildet das Symposion über theologische Inhalte und Grundlagen des Papsttums (April 2016 in Mannheim) und steht unter dem Thema »Die Päpste und ihr Amt zwischen Einheit und Vielheit der Kirche. Theologische Fragen in historischer Perspektive«.


Alles über die Ausstellung unter www.paepste2017.de